Ralf Hübner (Musiker)

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Ralf Hübner (Jazz im Palmengarten 2011)

Ralf-Rainer Hübner (* 3. Mai 1939 in Berlin) ist ein deutscher Jazz-Schlagzeuger und -Komponist, der in Glashütten im Taunus lebt.

Leben und Wirken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hübner studierte von 1958 bis 1962 an der Hochschule der Künste in Berlin; er trat während dieser Zeit mit der SFB-Combo und Musikern wie Benny Bailey und Nathan Davis auf. Ab 1961 spielte er im Albert-Mangelsdorff-Quintett und -Quartett und entwickelte sich neben Klaus Weiss und Joe Nay zu einem der wichtigsten deutschen Jazz-Drummer. Ab 1972 gehörte er mit Bob Degen, Heinz Sauer, Günter Kronberg und Günter Lenz zur Gruppe Voices, sowie ab 1976 zum Quintett von Manfred Schoof. Daneben spielte er bei Eberhard Weber und bei Michel Pilz, später bei Fritz Hartschuh. Derzeit tritt er häufig mit Lauer, dem Pianisten Vladislav Sendecki und Vitold Rek auf. Von 1961 bis Mitte 2010 war er zudem Mitglied des hr-Jazzensembles.

Im Jahr 2001 erhielt er den Hessischen Jazzpreis.

Diskografie (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Courage for the Past (1983)
  • Perlboot (1987)
  • Moabiter Blues (1991), Bellafon

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]