Ramsay MacMullen

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Ramsay MacMullen (* 3. März 1928 in New York City) ist ein US-amerikanischer Althistoriker.

MacMullen studierte an der Phillips Exeter Academy und promovierte anschließend in Harvard. Von 1967 bis 1993 lehrte er als Professor für Alte Geschichte an der Yale University, wo er bis heute als Emeritus tätig ist. Seine beiden hauptsächlichen Forschungsfelder bilden die Römische Sozialgeschichte sowie die Spätantike.

Auch zur Epigraphik hat MacMullen wichtige Studien vorgelegt. Er prägte den Ausdruck Epigraphic habit, der (in der Regel unübersetzt) Eingang in die internationale Fachterminologie gefunden hat und die jeweilige Gewohnheit einer Gesellschaft, in bestimmten Zusammenhängen Inschriften zu setzen, bezeichnet.

Bedeutende Werke[Bearbeiten]

  • Soldier and Civilian in the Later Roman Empire (1963)
  • Constantine (1970)
  • Roman Social Relations, 50 B.C. to A.D. 284 (1974)
  • Paganism in the Roman Empire (1984)
  • Christianizing the Roman Empire: AD 100–400 (1989)
  • Corruption and the Decline of Rome. (1988)
  • Christianity and Paganism in the Fourth to Eighth Centuries (1997)
  • Romanization in the Time of Augustus (2000)
  • Voting About God in Early Church Councils (2006)
  • The Second Church: Popular Christianity A.D. 200–400 (2009)