Regierungsbezirk Posen (Wartheland)

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Regierungsbezirke und Kreise im Reichsgau Wartheland (August 1943)

Der Regierungsbezirk Posen war von 1939 bis 1940 ein Regierungsbezirk im neuen Reichsgau Posen und von 1940 bis 1945 ein Regierungsbezirk im nun umbenannten Reichsgau Wartheland. Das Gebiet gehört heute zu Polen.

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als Sitz der Regierung wurde die Stadt Posen bestimmt. Im Norden grenzte der Regierungsbezirk an Pommern und den Reichsgau Danzig-Westpreußen. Im Osten lagen der Regierungsbezirk Hohensalza sowie der Regierungsbezirk Litzmannstadt. Im Süden und Südwesten grenzte der Bezirk an Niederschlesien, im Westen an Brandenburg.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Provinz Posen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptartikel: Regierungsbezirk Posen

Bereits in der preußischen Provinz Posen gab es einen gleichnamigen Regierungsbezirk der von 1815 bis 1919 existierte.

Reichsgau Wartheland[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs fiel das Gebiet des Regierungsbezirkes an die Volksrepublik Polen.

Regierungspräsident[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1939–1945: Viktor Böttcher[1] (1880–1946)

Verwaltungsgliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stadtkreise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Posen

Landkreise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Birnbaum (Wartheland)
  2. Gostingen
  3. Grätz (Wartheland)
  4. Jarotschin
  5. Kolmar (Wartheland)
  6. Kosten (Wartheland)
  7. Krotoschin
  8. Lissa (Wartheland)
  9. Obornik
  10. Posen
  11. Rawitsch
  12. Samter
  13. Scharnikau (Wartheland)
  14. Schrimm
  15. Schroda
  16. Wollstein
  17. Wreschen

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. www.territorial.de - Reg.Bez. Posen