Regy Clasen

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Regy Clasen

Regy Clasen (eigentlich Regine Clasen; * 26. Juli 1971 in Hamburg) ist eine deutsche Chanson-, Pop- und Soulsängerin und Liedermacherin.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Clasen stammt aus einer Musikerfamilie (Vater Musiklehrer, Mutter Organistin) und ist das jüngste von sieben Geschwistern. Nach Versuchen mit verschiedenen Gruppen schloss sie sich 1991 der Hamburger A-cappella-Formation „Five live“ an, die Mitte der 1990er Jahre eine der erfolgreichsten Gruppen dieses Genres war.

Mit dem Tod ihrer Five-Live-Kollegin und Freundin Conny Stahl 1997 fiel die Gruppe auseinander. 2000 produzierte sie mit So nah ihre erste eigene CD mit eigenen Texten. Seitdem wird sie als Geheimtipp in der deutschsprachigen Chanson-Szene gehandelt, die mit ihrer warmen, wispernden Stimme, gefühlvollen Texten und einer an Rhythm ’n’ Blues und Soul angelehnten Popmusik die Zuhörer in ihren Bann zieht. 2004 folgte ihre zweite CD Wie tief ist das Wasser und 2007 die Live-DVD Regy Clasen Live im Schmidt-Theater. 2005 beteiligte sie sich mit dem Song „Heimlich zur Nacht“ an dem Projektalbum „Ich träume so leise von Dir“ mit Texten der Dichterin Else Lasker-Schüler.

Neben Auftritten mit ihrer eigenen Band singt sie im Background von Stefan Gwildis und arbeitet mit anderen Musikern (z. B. Bernd Begemann, Dirk Michaelis, Michy Reincke, Wolfgang Stute, Richard Wester) zusammen.

Regy Clasen ist darüber hinaus die Stimme hinter den Songs oder Jingles in zahlreichen Radio- und TV-Werbespots. Den Song „Free“ für die Biersorte Jever Lime hat sie mit einem anderen Text als „Ich hab’ Zeit zu verlier’n“ in das eigene Repertoire aufgenommen.

Diskografie (Alben)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Solo[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2000: So Nah
  • 2004: Wie tief ist das Wasser

Five Live[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1993: A Cappella "Live"
  • 1996: Quintessence

DVD[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2007: Regy Clasen - Live im Schmidt Theater

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]