Rettingen

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Rettingen
Gemeinde Tapfheim
Wappen von Rettingen
Koordinaten: 48° 39′ 59″ N, 10° 43′ 18″ O
Höhe: 405 m ü. NHN
Einwohner: 56 (25. Mai 1987)[1]
Eingemeindung: 1. Juli 1972
Postleitzahl: 86660
Vorwahl: 09070

Rettingen ist ein Ortsteil der Gemeinde Tapfheim und eine Gemarkung im Landkreis Donau-Ries im Regierungsbezirk Schwaben in Bayern.

Das Dorf liegt etwa 2 km südöstlich von Tapfheim südlich der Donau.

Gemarkung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auf der Gemarkung liegen das Dorf Rettingen, der Weiler Birkschwaige (ehemals Bürg) und die Einöden Bäldleschwaige (ehemals Böldleschwaige), Bauernhansenschwaige (ehemals Oberhelbern, Oberhöllberg), Dreiwinkelschwaige (ehemals Trowinkelschwaige), Hubelschwaige, Hundeschwaige, Kilischwaige (ehemals Unterhelbern, Unterhöllberg), Obere Hoserschwaige (ehemals Oberer Aschachhof), Untere Hoserschwaige (ehemals Unterer Aschachhof) und Rothhahnenschwaige (auch Denschnachbühl, ehemals Kaltenekk). Die zahlreichen Schwaighöfe der Gemarkung verteilen sich über das Donauried. Die benachbarten Gemarkungen sind Erlingshofen, Zusum, Mertingen, Lauterbach, Pfaffenhofen an der Zusam und Tapfheim.

Gemeinde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kapelle St. Wendelin

Die selbständige Gemeinde Zusum-Rettingen im Landkreis Donauwörth wurde am 1. Juli 1972 im Zuge der Gebietsreform in Bayern aufgelöst und in den neu gebildeten Landkreis Donau-Ries, der bis 30. April 2020 den Namen Landkreis Nördlingen-Donauwörth trug, umgegliedert. Fast alle Gemeindeteile (Bauernhansenschwaige, Birkschwaige, Böldleschwaige, Dreiwinkelschwaige, Hubelschwaige, Hundeschwaige, Kilischwaige, Obere Hoserschwaige, Rettingen, Rothhahnenschwaige und Untere Hoserschwaige) wurden in die Gemeinde Tapfheim eingegliedert, nur Zusum und Quellhaus kamen zur Stadt Donauwörth.[2][3]

Kirchliche Zugehörigkeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rettingen gehört zur katholischen Pfarrei Mariä Himmelfahrt in Donaumünster, ferner Bäldleschwaige, Birkschwaige, Dreiwinkelschwaige, Hubelschwaige, Hundeschwaige und Kilischwaige. Bauernhansenschwaige, Obere und Untere Hoserschwaige und Rothahnenschwaige gehören zur Filialkirche St. Vitus in Erlingshofen und damit auch wiederum nach Donaumünster.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand: 25. Mai 1987. Heft 450 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München November 1991, DNB 94240937X, S. 401 (Digitalisat).
  2. Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C. H. Beck, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 449.
  3. Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung (Hrsg.): Die Gemeinden Bayerns nach dem Gebietsstand 25. Mai 1987. Die Einwohnerzahlen der Gemeinden Bayerns und die Änderungen im Besitzstand und Gebiet von 1840 bis 1987 (= Beiträge zur Statistik Bayerns. Heft 451). München 1991, S. 125, urn:nbn:de:bvb:12-bsb00070717-7 (Digitalisat – Fußnoten 7 und 34).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]