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Rhemen zu Barensfeld

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wappen derer von Rhemen im Wappenbuch des Westfälischen Adels
Burg Wilkinghege bei Münster

Rhemen zu Barensfeld ist der Name eines aus Westfalen stammenden Adelsgeschlechts.

Die Familie Rhemen zu Barensfeld (auch Barnsfeld) entstammt dem Geschlecht derer von Barnsfeld (= Velen) von Haus Barnsfeld im Münsterland, wo bereits 1281 ein Gerhard dictus Werence genannt de Lon, de Bermentvelde als Ritter genannt wurde.

Die Familie Rhemen zu Barensfeld wird 1311 erstmals urkundlich erwähnt als Lehnsherren und Besitzer des Schlosses Wilkinghege. Nach Veräußerung (1390) kam sie durch Erbschaft wieder in Besitz des gesamten Anwesens (1779), das erst 1955 verkauft wurde.[1] Von etwa 1370 bis 1695 besaß die Familie das Schloss Rhede.

Am 15. Juni 1613 verschrieb ein Johann von Rhemen zum Barnsfeld dem Johann Leffting eine Rente.[2]

Ein Zweig der Familie zog nach Österreich.

Bekannte Familienmitglieder

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Das Wappen der Rhemen zeigt in Rot einen silbernen Balken, über den drei goldene (in der Abbildung fälschlich silbern dargestellte) Vögel schreiten. Auf dem Helm mit rot-silbernen Helmdecken ein offener roter Flug.[3]

Es besteht eine Wappenverwandtschaft mit den Werenzo, den Edlen von Loen, denen von Barnsfeld und den von Velen.

  • Georg Freiherr von Frölichsthal: Der Adel der Habsburgermonarchie im 19. und 20. Jahrhundert. Degener, Frankfurt am Main 2008.
  • Max von Spießen: Wappenbuch des Westfälischen Adels, mit Wappengrafiken von Adolf Matthias Hildebrandt, Band 1, Görlitz 1901–1903, S. 105 (hhu.de); Band 2, Görlitz 1903, Tfln. 262 (hhu.de).
  • Johann Swoboda: Die Theresianische Militär-Akademie zu Wiener-Neustadt und ihre Zöglinge: 1838–1893, Band 2, K. K. Hof- und Staatsdruckerei, Wien 1897.

Einzelnachweise

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  1. Schloss Wilkinghege auf westfalen-adelssitze.de (Memento vom 4. März 2016 im Internet Archive)
  2. Familie von Rhemen im Genealogie-Wiki
  3. Blasonierung im „Wappenbuch des westfälischen Adels“, Bd. 1, 1902, S. 105
  4. Blasonierung im „Wappenbuch des westfälischen Adels“, Bd. 1, 1902, S. 133
  5. Blasonierung im „Wappenbuch des westfälischen Adels“, Bd. 1, 1902, S. 86
  6. Blasonierung im „Wappenbuch des westfälischen Adels“, Bd. 1, 1902, S. 10