Rick Moranis

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Moranis bei der Oscarverleihung 1990

Frederick Alan Rick Moranis (* 18. April 1953 in Toronto, Ontario) ist ein kanadischer Schauspieler, Komödiant und Musiker.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Moranis erlangte vor allem in den 1980er und 1990er Jahren durch zahlreiche komödiantische Auftritte in erfolgreichen Kinofilmen weltweite Bekanntheit. Seinen Durchbruch hatte er zuvor mit der von ihm mitkonzipierten Comedyshow Second City TV, in der er zusammen mit Dave Thomas die stereotypischen Kanadier Bob & Doug McKenzie spielte. 1982 erhielt er für die 1981 ausgestrahlte Folge Moral Majority Show in der Kategorie Drehbuch für eine Varieté-, Musik- oder Comedyshow einen Emmy Award.

In seinem ersten Kinofilm, in dem er auch Regie führte, griff er diese beiden Charaktere wieder auf. Neben seinen Erfolgen in Kinofilmen wie Ghostbusters, Spaceballs, Liebling, ich habe die Kinder geschrumpft oder Familie Feuerstein konnte er sich auch als DJ bei mehreren kanadischen Radiosendern durchsetzen. 1993 wirkte er zudem als Hauptdarsteller im Musikvideo zu Tomorrow's Girls von Donald Fagen mit.

Das letzte Mal stand Moranis 1997 vor der Kamera. Nachdem seine Frau im selben Jahr an den Folgen einer Krebserkrankung verstorben war, zog er sich zunehmend vom Filmgeschäft zurück, um sich verstärkt der Erziehung seiner beiden Kinder zu widmen.[1] Er übernahm anschließend nur noch 2003 und 2006 jeweils eine Sprechrolle. Laut einem Interview von 2015 sei er jedoch nicht im Ruhestand, nur sehr wählerisch. Einen Gastauftritt in der Neuverfilmung der Ghostbusters lehnte er ab.[2]

Aktiv zeigt sich Moranis indes als Musiker. 2005 erschien sein Album The Agoraphobic Cowboy mit Countrysongs und Comedyeinlagen, das bei den Grammy Awards 2006 als Bestes Comedy-Album nominiert wurde.[3][4] 2013 folgte sein Klezmer-Album My Mother’s Brisket, auf dem sich Moranis in Comedysongs mit seiner jüdischen Herkunft auseinandersetzt.[3][5]

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1981: Bob and Doug McKenzie – The Great White North
  • 1983: Bob and Doug McKenzie – The Adventures Of Bob & Doug McKenzie In Strange Brew
  • 1989: Rick Moranis – You, Me, The Music And Me
  • 2005: Rick Moranis – The Agoraphobic Cowboy
  • 2013: Rick Moranis – My Mother’s Brisket

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Rick Moranis – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Rick Moranis: Honey, I shrunk the career bei independent.co.uk, abgerufen am 17. November 2011
  2. Ryan Parker: Rick Moranis Reveals Why He Turned Down 'Ghostbusters' Reboot: "It Makes No Sense to Me". In: hollywoodreporter.com. 7. Oktober 2015. Abgerufen am 8. Oktober 2015.
  3. a b Rick Moranis Discusses His New Album, ‘My Mother’s Brisket’ bei nytimes.com, abgerufen am 25. Juni 2013
  4. Rick Moranis: From 'Spaceballs' to country 'Cowboy' bei usatoday.com, abgerufen am 17. November 2011.
  5. “You Don’t Do Liner Notes With The Dead Sea Scrolls”: Rick Moranis In Conversation bei heebmagazine.com, abgerufen am 25. Juni 2013