Riedenburger Brauhaus

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Riedenburger Brauhaus Michael Krieger GmbH & Co. KG
Rechtsform GmbH & Co. KG
Gründung 1756
Sitz Riedenburg, Deutschland
Leitung Michael Krieger, Maximilian Krieger
Mitarbeiterzahl 30
Branche Brauerei
Website www.riedenburger.de

Das Riedenburger Brauhaus ist eine Brauerei im niederbayerischen Riedenburg im Altmühltal. Mit rund 30 Mitarbeitern wird ein Bierausstoß von ca. 30.000 Hektolitern jährlich erzielt. Das Bier wird deutschlandweit und in 17 Länder weltweit vertrieben. Seit 1994 braut die Brauerei ausschließlich nach rein ökologischen Gesichtspunkten.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1756 kaufte der aus Deggendorf stammende Wolfgang Krieger den Eselsbräu in Riedenburg. Sein Nachfahre Michael Krieger erwarb 1866 den Mäuslbräu in Riedenburg, der bald unter dem Namen Unterkrieger bekannt wurde.[1] Die Produktion von Weißbier begann 1893, damit gehörte die Brauerei zu den ersten Brauereien die mit der Produktion von Weizenbieren begannen. Unter dem damaligen Namen Brauerei Unterkrieger wurde das Riedenburger Weizen zum Marktführer in der Region.

1989 begann das Unternehmen, seine Produktion nach ökologischen Richtlinien (Bioland) auszurichten. 1994 stellte die Brauerei ihre Produktion komplett auf Bio um und war somit die erste Brauerei Bayerns, die rein nach ökologischen Richtlinien braute. Dabei werden für die Bierherstellung selbstverständlich ausschließlich Rohstoffe aus ökologischem Anbau verwendet.

Riedenburger Brauhaus
Familiengrab der Brauerfamilie Krieger, seit fünf Generationen Inhaber der Brauerei, auf dem Friedhof Riedenburg.

Seit 1997 verzichtet die Brauerei auf die Filtration ihrer Biere, um diese in ihrer Natürlichkeit zu belassen. 1997 wurde außerdem eine Kooperation mit dem Kloster Plankstetten geschlossen. Seither verwendet das Riedenburger Brauhaus Gerste, Dinkel, Weizen, Einkorn und Emmer aus der ökologisch zertifizierten Landwirtschaft des Klosters. Das Riedenburger Brauhaus ist einer der wenigen Hersteller von Bieren mit den alten Getreidesorten Einkorn und Emmer.

Biersorten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alkoholfreie Biere    

   RIED. Dinkel Alkoholfrei

   RIED. Dinkel Malz Alkoholfrei

   RIED. Dinkel Radler Alkoholfrei

   RIED. Weizen Alkoholfrei

   RIED. Alkoholfrei

Alkoholfreie Getränke    

   PURE Holunder-Ingwer (Biolimo)

   PURE Bitter Orange (Biolimo)

   PURE Kirsche-Aronia (Biolimo)

   PURE Rhabarber-Cassis (Biolimo)

   Plankstettener Apfelschorle

Saisonbiere    

   RIED. Dolden Sommer Sud

   Plankstettener MAIBOCK    

   Weizendoppelbock    

   Weihnachtsfestbier    

   Frischer Traum     

Craft-Biere    

   RIED. Dolden Sud IPA    

   RIED. Dolden Dark    

   RIED. Dolden Bock    

   RIED. Dolden Null    

   RIED. Dolden Hell    

Standardsorten    

   RIED. Ur-Helles

   Plankstettener Spezial    

   RIED. Pilsner     

   Plankstettener Dunkles    

   Viva Bavaria Festbier    

Urgetreidebiere    

   RIED. Einkorn Edelbier    

   RIED. 5-Korn Urbier    

   Plankstettener Dinkel    

   RIED. Glutenfrei    

   Emmer    

Weizenbiere    

   RIED. Weizen Hell    

   RIED. Ur-Weizen    

   RIED. Weizen Leicht    

   RIED. Michaeli-Dunkel   

Sonstiges[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Brauerei ist Mitglied im Brauring, einer Kooperationsgesellschaft privater Brauereien aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.[2]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Georg Lechner: Lechner's Liste. Traditionelle Brauereien in Deutschland. 1. Auflage. Oelde 2008, S. 215.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Geschichte, auf www.riedenburger.de, abgerufen am 12. September 2020
  2. Mitgliedsbrauereien. Brauring, abgerufen am 20. Februar 2020.