Rita McBride

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Rita McBride (2017)

Rita McBride (* 1960 in Des Moines, Iowa) ist eine US-amerikanische Bildhauerin und Installationskünstlerin. Mit ihren meist raumsprengenden Installationen setzt sie sich mit Architektur, Funktion und Kommunikation auseinander. Ihr vielschichtiges Werk wird seit Ende der 1980er Jahre in weltweiten Ausstellungen präsentiert.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach ihrem Abschluss mit dem Titel Bachelor of Arts (BA) am Bard College, Annandale-on-Hudson, New York im Jahr 1982 setzte sie ihre künstlerische Ausbildung am California Institute of the Arts bei dem Lehrer John Baldessari fort und beendete ihr dortiges Studium 1987 mit dem Abschluss Master of Fine Arts (MFA). Nach Aufenthalten in New York, Portugal, Madrid, Rom, Paris und Berlin war sie von 1999 bis 2000 Gastprofessorin an der Akademie der Bildenden Künste München und an der École nationale supérieure des beaux-arts de Paris. Seit 2003 ist McBride Professorin für Bildhauerei an der Kunstakademie Düsseldorf. Am 1. August 2013 trat sie das Amt der Rektorin an (in der Nachfolge des Bildhauers Tony Cragg).[1][2][3]

Sie ist verheiratet mit dem Maler Glen Rubsamen.

Werk[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dieser Artikel oder nachfolgende Abschnitt ist nicht hinreichend mit Belegen (beispielsweise Einzelnachweisen) ausgestattet. Die fraglichen Angaben werden daher möglicherweise demnächst entfernt. Bitte hilf der Wikipedia, indem du die Angaben recherchierst und gute Belege einfügst.

Ihre Skulpturen handeln oft auf einer Meta-Ebene von soziologischen oder kulturellen Strukturen unter Bezugnahme auf Architektur und Design. Herauszuheben ist dabei die exemplarische Objektgruppe der Middle-Managers. Diese sind deutschen Stromkästen nachempfundene, industriell hergestellte, minimale Objekte, die sämtlich typische deutsche Vornamen wie Rolf oder Günther tragen. Sie stehen stellvertretend für diejenigen Kunstfunktionäre oder Kuratoren in mittleren Positionen, die wenig Sachverstand besitzen und Künstlern den Weg in wichtigere oder interessantere Museen versperren können. McBride unterläuft mit diesen Arbeiten den Kunstbetrieb. Massenhaft produziert finden sie reißenden Absatz unter Sammlern und Galeristen. Sie konzipiert ihre Arbeiten überwiegend an ihrem Wohnort in Düsseldorf, hergestellt werden sie jedoch in Manufakturen weltweit. Die Kunsthalle Düsseldorf richtet im Frühjahr 2016 ihre erste Einzelausstellung in ihrer zweiten Heimatstadt seit 2003 aus.

Öffentliche Skulpturen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • „»Damenwahl 3«. Rita McBride“ / To Be Announced. Köln 1999.
  • „Rita McBride. Werkshow.“ Hrsg. von Matthias Winzen. Köln/Baden-Baden 2000.
  • „Nackt kam der Fremde“: [der Rita-McBride-Roman des Kunstmuseum Liechtenstein; anlässlich der Ausstellung „Naked Came the Stranger“ von Rita McBride, 30. Mai bis 25. August 2002] / Gina Ashcraft. [Übers.: Bernadette Ott]
  • Ausstellungskatalog: Rita McBride: Previously, Richter, Düsseldorf 2010, ISBN 978-3-906664-60-6.
  • Ausstellungskatalog: RITA McBRIDE: PUBLIC WORKS 1988-2015; A Field Manual by Gina Ashcraft & Mark von Schlegell. Hannover/Düsseldorf/Köln 2016.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Rita McBride – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. www.derwesten.de
  2. wz-newsline.de: Rita McBride ist neue Rektorin der Kunstakademie, 28. Oktober 2013.
  3. Wir brauchen weibliche Rollenmodelle. In: FAZ.net. 29. Oktober 2013, abgerufen im 14. Dezember 2014.
  4. emscherkunst.de: Carbon Obelisk
  5. „7 Donkeys“: Macht sich die Stadt zum Esel?
  6. Eintrag zu McBride, Rita beim Berliner Künstlerprogramm des DAAD.