Riviera Ligure di Ponente

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Riviera Ligure di Ponente ist ein Weinbaugebiet in den norditalienischen Provinzen Genua, Imperia und Savona in der Region Ligurien. Seit dem 31. März 1988 verfügen die Weine über den Status einer „kontrollierten HerkunftsbezeichnungDenominazione di origine controllata, die zuletzt am 7. März 2014 aktualisiert wurde.[1]

Anbaugebiet[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Anbau ist in den Gemeinden Cosio d'Arroscia, Mendatica, Pornassio und Triora gestattet.[1] Im Jahr 2016 wurden von 237 Hektar Rebfläche 14.272 Hektoliter DOC-Wein produziert.[2]

Herstellung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Folgende Weintypen werden hergestellt:[1]

  • Riviera Ligure di Ponente Granaccia (Alicante) (auch als „Superiore“ und Passito): mindestens 90 % Granaccia (Alicante). Höchstens 10 % andere analoge Rebsorten, die für den Anbau in der Region Ligurien zugelassen sind, dürfen zugesetzt werden.
  • Riviera Ligure di Ponente Moscato (auch als Frizzante, Spätlese und Passito): 100 % Moscato
  • Riviera Ligure di Ponente Pigato (auch als „Superiore“ und Passito): mindestens 95 % Pigato. Höchstens 5 % andere analoge Rebsorten, die für den Anbau in der Region Ligurien zugelassen sind, dürfen zugesetzt werden.
  • Riviera Ligure di Ponente Rossese (auch als Passito): mindestens 90 % Rossese. Höchstens 10 % andere analoge Rebsorten, die für den Anbau in der Region Ligurien zugelassen sind, dürfen zugesetzt werden.
  • Riviera Ligure di Ponente Vermentino: (auch als „Superiore“ und Passito): 95 % Vermentino. Höchstens 5 % andere analoge Rebsorten, die für den Anbau in der Region Ligurien zugelassen sind, dürfen zugesetzt werden.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Jancis Robinson: Das Oxford Weinlexikon. 3. überarbeitete Ausgabe, 1. Auflage. Gräfe und Unzer Verlag, München 2007, ISBN 978-3-8338-0691-9.
  • Burton Anderson: Italiens Weine 2004/05. Hallwag, Gräfe und Unzer, München 2004, ISBN 3-7742-6365-5.
  • Jacques Orhon: Le nouveau guide des vins d’Italie. Les editions de l’homme, Montreal 2007, ISBN 978-2-7619-2437-5.
  • Valeria Camaschella (Hrsg.): Lexikon der italienischen Weine – Sämtliche DOCG- & DOC-Weine. Hallwag, Gräfe und Unzer, München 2002, ISBN 3-7742-0756-9, S. 134.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c Provvedimenti generali relativi ai Disciplinari consolidati dei vini DOP e IGP italiani. politicheagricole.it (Italienisches Landwirtschaftsministerium), 27. November 2017, abgerufen am 4. August 2018 (PDF, italienisch, Download-Seite mit allen konsolidierten Spezifikationen italienischer DOP- und IGP-Weine).
  2. Weinbau in Zahlen 2017. In: V.Q.P.R.D. d’Italia 2017. federdoc.com, abgerufen am 21. Juni 2018 (PDF, italienisch).