Robert Downey senior

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Robert Downey senior (* 24. Juni 1936 als Robert John Elias in New York City)[1] ist ein US-amerikanischer Regisseur, Drehbuchautor und Schauspieler.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Downey absolvierte zunächst seinen Militärdienst, spielte Baseball und schrieb Stücke für Off-Off-Broadway-Produktionen. Mit 22 Jahren stieg er in die Filmbranche ein. Seine ersten Gehversuche als Drehbuchautor und Regisseur waren Low-Budget-Produktionen. Der erste Film Downeys, der es in die großen Kinos schaffte, war 1969 Putney Swope. Das New York Magazine führte die Satire jahrelang in den Top 10 ihrer Filmliste.

Für das US-amerikanische Fernsehen inszenierte Downey das Stück Sticks and Bones, das ebenso wie sein surrealistischer Film Greaser's Palace zu heftigen Kontroversen führte. Ebenfalls für das Fernsehen inszenierte er drei Episoden der Mystery-Serie The Twilight Zone, spielte auch in einem weiteren Serienbeitrag mit und trat in der Gerichtsserie Matlock auf.

Downey ist für seinen respektlosen beißenden Humor bekannt. Er war mehrmals Gast in populären Talkshows wie der von Johnny Carson und Dick Cavett und moderiert häufig Filmfestivals in den USA.

Privatleben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Downey hat einen Sohn, den Schauspieler Robert Downey junior, der ebenso wie seine Tochter, die Schauspielerin Allyson Downey, aus der von 1962 bis 1975 dauernden Ehe mit Elsie Downey (1934–2014) stammt. In zweiter Ehe war er ab 1991 mit seiner Kollegin Laura Ernst (1957–1994) verheiratet, die an den Folgen von ALS starb. 1998 heiratete er Rosemary Rogers, mit der er in New York City lebt.

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

als Regisseur:

  • 1961: Balls Bluff (Kurzfilm)
  • 1964: A Touch of Greatness
  • 1964: Babo 73
  • 1965: Sweet Smell of Sex
  • 1966: Chafed Elbows
  • 1968: No More Excuses
  • 1969: Putney Swope
  • 1970: Pound
  • 1972: Greaser’s Palace
  • 1973: Sticks and Bones
  • 1975: Moment to Moment
  • 1980: Up the Academy
  • 1986: America
  • 1988: Rented Lips
  • 1991: Too Much Sun
  • 1997: Hugo Pool
  • 2005: Rittenhouse Square

als Schauspieler

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. https://books.google.de/books?id=AMJ1gPGGRzIC&pg=PA131&dq=%22RD:+I+was+born+June+24,+1936,+in+New+York+City%22&hl=en&sa=X&ei=OnEYVYVEgcCCBPDagZAF&redir_esc=y#v=onepage&q=%22RD%3A%20I%20was%20born%20June%2024%2C%201936%2C%20in%20New%20York%20City%22&f=false Film Voices: Interviews from Post Script