Robert Griffiths

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Robert B. Griffiths (* 25. Februar 1937 in Etah, Uttar Pradesh) ist ein US-amerikanischer Physiker, der an der Carnegie Mellon University in Pittsburgh, Pennsylvania lehrt.

Leben und Werk[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Griffiths studierte an der Princeton University (Bachelor 1957) und der Stanford University (Master-Abschluss 1958), wo er 1962 promovierte. Ab 1964 war er zunächst Assistant Professor an der Carnegie Mellon University, an der er 1969 Professor wurde. seit 1979 ist er dort Otto Stern University Professor of Physics. 1969 war er Gastprofessor an der SUNY.

Griffiths ist für seine Arbeiten zur mathematischen statistischen Mechanik in den 1960er und 1970er Jahren bekannt, z. B. über das Isingmodell (Griffiths Ungleichungen für Korrelationen im Isingmodell)[1][2]

Er entwickelte ab 1984 mit Roland Omnès, Murray Gell-Mann, James Hartle und anderen die "Consistent Histories" (oder "Decoherent Histories")- Interpretation der Quantenmechanik. Sie basiert auf der Kopenhagener Deutung von Niels Bohr, nach der niemals mehrere Eigenschaften eines Teilchens gleichzeitig gemessen werden können. Sie müssen daher nacheinander gemessen und zu einer "konsistenten Geschichte" zusammengeführt werden.

1984 erhielt er den Dannie-Heineman-Preis für mathematische Physik. 1987 wurde er in die National Academy of Sciences gewählt.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Consistent Quantum Theory, Cambridge University Press, 2001
  • Phase Transitions, in Cecile DeWitt, Raymond Stora Statistical Mechanics and Quantum Field Theory, 1970

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Griffiths Correlations in Ising Ferromagnets. I, J. Math. Phys., Band 8, 1967, S. 478–483
  2. Griffiths Rigorous Results for Ising Ferromagnets of Arbitrary Spin, J. Math. Phys., Band 10, 1969, S. 1559