Roman Strobl

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Roman Johann Strobl (* 1951 in Kitzbühel) ist ein österreichischer Bildhauer, der seit 1999 in Hannover lebt.

Strobl erlernte Bildhauerarbeiten im Atelier seines Vaters Johann Strobl. Über surreale Arbeiten anlässlich seiner Aufenthalte in den 1970er Jahren im Irak und in Indien führte ihn sein Weg in den 1980er Jahren nach Rom. Dort vervollkommnete er seine Marmorarbeiten bei Prof. Sebastian Schadhauser. Strobls Marmor-Skulpturen wurden u. a. 1986 im Haus der Kunst in München und 1990 in der Städtischen Galerie KUBUS in Hannover ausgestellt.

Die ersten Kettensägen-Arbeiten[1] wurden 1998 in Schloss Kaps in Kitzbühel präsentiert. Kettensägen-Porträts von Bruno Bruni bei einer Ausstellung in Ahrensburg 2001[2] sowie Gerhard Schröder, Otto Schily[3] und Franz Beckenbauer auf der EXPO in Hannover 2002 folgten. Ein weiteres hervorzuhebendes Porträt von Dirigent Zubin Mehta entstand zur Eröffnung der Münchner Opernfestspiele 2005.

Strobls Werk umfasst neben Skulpturen aus Holz, Marmor und Stein auch eine Reihe ausdrucksstarker Bilderzyklen auf Leinwand sowie Zeichnungen. An Gebäuden in München, Hannover und in Österreich präsentiert sich sein bildhauerisches Schaffen im öffentlichen Raum (Kunst am Bau).

Zusammen mit Mechthild Schmidt war Strobl 1997 für die Neugestaltung des Deutschen Filmpreises, die Lola, verantwortlich. 2001 kreierte er in enger Zusammenarbeit mit Eva und Klaus Herlitz den Prototyp des Buddy Bären.[4]

Bilder und Skulpturen von Strobl wurden 2009 bei La capitale Galerie in Paris[5] erstmals in Frankreich ausgestellt.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Galerie Nettels: Roman Johann Strobl
  2. Ahrensburger Zeitung vom 24. August 2001
  3. Berliner Morgenpost vom 21. Juli 2002
  4. Eva und Klaus Herlitz: Buddy Bär Berlin Show, Neptun Verlag AG, CH-8280 Kreuzlingen, 2001, S. 10 und 11, ISBN 3-85820-152-9
  5. La capitale Galerie - Paris

Weblinks[Bearbeiten]