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Rotes Stadtbuch (Hannover)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Das Rote Stadtbuch ist eine Buchreihe der Stadt Hannover aus dem Mittelalter, die im Stadtarchiv Hannover verwahrt wird.[1]

Das Rote Stadtbuch, auch als „liber civitatis“ oder „Stadt-Denck-Buch“ bezeichnet, wurde aufgrund seines rot eingefärbten Leder-Umschlages so genannt. Die Buchreihe enthält hauptsächlich Protokolle der Ergebnisse von Verhandlungen vor dem Rat der Stadt Hannover, insbesondere Vorgänge um die Freiwillige Gerichtsbarkeit.[1]

Die gebundenen Handschriften wurden von 1358 an zunächst regelmäßig bis 1430 fortgeschrieben. Anschließend enthalten sie bis 1474 nur noch sporadische Einträge.[1]

Als Beginn der Geschichtsschreibung der Stadt Hannover gelten die Einträge um die Jahre

Der letzte Eintrag in das Rote Stadtbuch wurde 1662 vorgenommen.[1]

Geschichtsschreibung in Hannover

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„Einen knappen Überblick über die Geschichte der hannoverschen Stadtgeschichtsschreibung gibt der Katalog zur Ausstellung Hannover schriftlich. Stadtgeschichte in Quellen, Chroniken und Darstellungen aus Stadtarchiv und Stadtbibliothek, Hannover 1991“[2]

Einzelnachweise

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  1. 1 2 3 4 5 Klaus Mlynek: Rotes Stadtbuch. In: Stadtlexikon Hannover, S. 526f.
  2. Klaus Mlynek und Waldemar R. Röhrbein (Hrsg.): Vorwort [Anmerkunung 1]. In: Geschichte der Stadt Hannover, Bd. 1, Von den Anfängen bis zum Beginn des 19. Jahrhunderts / mit Beitr. von Helmut Plath, Schlütersche, Hannover 1992, ISBN 3-87706-351-9, online: über Google-Bücher