Rudi Zapf

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Rudi Zapf & Zapf'nstreich auf der Internationalen Kulturbörse in Freiburg 2012
Rudi Zapf mit Hackbrett
2010 in Holzkirchen
Rudi Zapf am Knopfakkordeon
2014 im Kloster Seeon

Rudi Zapf (* 25. Dezember 1959 in München) ist ein deutscher Musiker und Kabarettist.

Leben und Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit seinem Musikstudium (1977–1983) mit Hackbrett, Knopfakkordeon und Horn spielte er mit verschiedenen Musik- und Kabarettgruppen (Die Guglhupfa, Die Meiers, Trio Bavario, Never Been There, Augsburger Kammerorchester). Unzählige Auftritte in der bayerischen Kleinkunst- und Kabarettszene sowie Konzerte zwischen Schlachthof, Tollwood und Gasteig machten ihn bekannt.

Seine Tourneen führten ihn durch Deutschland, Österreich, in die Schweiz und über viele weitere europäische Staaten bis nach Afrika, Süd- und Mittelamerika, Marokko, Tunesien, Weißrussland, Indien, China und Zentralasien.

Über 30 CD-Produktionen erschienen mit Klassik, Weltmusik, und Kabarett. Von 1989 bis 2005 organisierte er auch im zweijährlichen Turnus das internationale Hackbrettfestival in München. Nach mehr als achtjährigen Pause fand das 10. und letzte Festival vom 4. bis 6. April 2014 in Pliening statt.

Ensembles[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Rudi Zapf & Zapf´nstreich
  • Rudi Zapf Trio – Grenzenlos
  • Duo Rudi Zapf & Ingrid Westermeier
  • Duo Rudi Zapf & Wolfgang Neumann
  • Rudi Zapf & Augsburger Kammerorchester
  • Rudi Zapf & Freunde (Sunny Howard, Ingrid Westermeier und Ludwig Klöckner)

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1981 Guglhupf-Musikanten (Bellaphon)
  • 1984 Guglhupfa „Tohuwabohu“ (Trikont (Label))
  • 1984 Virtuose Hackbrettmusik (Trikont)
  • 1986 Classical Hammered Dulcimer (Trikont)
  • 1986 A landlerische Musi (Bogner)
  • 1987 ... den Bach hinunter! (Trikont)
  • 1987 Never Been There (Intuition)
  • 1988 Meier's Schallplatte (Wolpertinger)
  • 1988 Hammer Dolce (Trikont)
  • 1988 The World Music Album (Intuition)
  • 1988 Audio Stakkato 2 (Audio/Phono)
  • 1989 BavaRio (Trikont)
  • 1989 Never Been There „Ambience“ (Vera Bra)
  • 1990 Keine Feier ohne Meier (Extra Records)
  • 1991 Musikalische Weltreise (Trikont)
  • 1993 Meierabend (Extra Records)
  • 1993 Festliche Hackbrettmusik (Extra Records)
  • 1995 Never Been There „third out of three“ (Extra Records)
  • 1995 Da Capo (Pantaleon)
  • 1996 Zapf'nstreich „MCMXCVI“ (Pantaleon)
  • 1996 Echte Volksmusik (Bogner)
  • 1997 It's Only Kraut...But I Like It (Profolk)
  • 1997 Das beste aus Otti’s Schlachthof (Koch)
  • 1997 musikanten (Wiener Konzerthaus)
  • 1997 Tanz & Folkfest Rudolstadt (Heideck)
  • 1998 Löwenzahn (Pantaleon)
  • 1998 Weggefährten (Pantaleon)
  • 1998 kult 98 (Festival Dachau)
  • 1998 Best of Rudi Zapf (Pantaleon)
  • 2000 Irish & Klezmer (Pantaleon)
  • 2002 Zapf'nstreich „MMII“ (Pantaleon)
  • 2004 Rudi Zapf Trio „Grenzenlos“ Vol. 1 (Pantaleon)
  • 2004 Rudi Zapf Trio „Grenzenlos“ Vol. 2 (Pantaleon)
  • 2005 Internationales Hackbrettfestival, Vol. 1 + 2 (Pantaleon)
  • 2007 From Ireland to Spain (Pantaleon)
  • 2008 Rudi Zapf & Münchner Saitentratzer (Pantaleon)
  • 2009 Rudi Zapf & Zapf'nstreich „MMIX“ (Pantaleon)
  • 2010 Rudi Zapf & Friends „Stimmungsvolle Weihnacht“ (Pantaleon)
  • 2011 Rudi Zapf & Zapf'nstreich „Unterwegs“ (Pantaleon)
  • 2013 Rudi Zapf & Freunde "Freut Euch" (Pantaleon)
  • 2014 Rudi Zapf Trio "Grenzenlos Vol. 3" (Pantaleon)

Notenhefte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Notenheft 1: Bairisch & Irish
  • Notenheft 2: Weltreise & Grenzenlos
  • Notenheft 3: Saitentratzer

Presse[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  •  »Mit Hackbrett Welt erobert« (Badische Neueste Nachrichten)
  •  »Münchner Hackbrett-Virtuose ist ein Kind der Pop-Generation« (Münchner Merkur)
  •  »Der ganz besondere Reiz dieser federnd leichten, tänzerischen, fröhlichen Musik sind ihre ungewöhnlichen, manchmal ein wenig zauberisch wirkenden Klänge.« (Die Zeit)
  •  »Exotische Klänge« (Kölner Stadtanzeiger)
  •  »Die Musiker spielten zum Verlieben schön. Etwa Rudi Zapf, der sich beim Improvisieren so davontragen ließ, dass er einen Klöppel zerbrach, weil er derart auf die Saiten eingehämmert hatte.« (Abendzeitung-München)
  •  »Im Alpenländischen war es schon immer populär: das Hackbrett. Dass es sich darauf auch sehr wohlklingend konzertant musizieren lässt, beweist der Münchner Musiker Rudi Zapf« (Stern)
  •  »Fernab von Almrausch und Stubnmusi« (Augsburger Allgemeine)
  •  »Es ist ein gewagtes Spiel, verschiedene Stile zu verbinden. Doch „Zapf´nstreich“ meistert Stück um Stück, Lied um Lied, verbindet bayerische, russische, amerikanische, lateinamerikanische und afrikanische Volksmusik, Klassik und moderne Stile, wie Jazz« (Süddeutsche Zeitung)
  •  »Diese zugegebenermaßen wilde Mischung klingt keinesfalls nur willkürlich zusammengestöpselt, vielmehr schafft die Gruppe das Kunststück, trotz verschiedenster Einflüsse ein homogenes Gesamtbild einer völkerübergreifenden Volksmusik zu schaffen.« (Fränkische Landeszeitung)
  •  »Diese neue Volksmusik bedient trotz ihres ausgeprägten Unterhaltungswerts keineswegs die Klischees von Oktoberfest und Musikantenstadl. Sie begeistert alt und jung und kann sich auch international hören lassen« (Bayerischer Rundfunk)

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hörproben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]