Rutha (Sulza)

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Rutha
Gemeinde Sulza
Wappen von Rutha
Koordinaten: 50° 52′ 29″ N, 11° 37′ 13″ O
Höhe: 157 m ü. NN
Fläche: 3,96 km²
Eingemeindung: 1. Juli 1950
Postleitzahl: 07751
Vorwahl: 03641
Rutha (Thüringen)
Rutha

Lage von Rutha in Thüringen

Der Ortskern von Rutha
Der Ortskern von Rutha

Rutha ist ein Ortsteil von Sulza im Saale-Holzland-Kreis in Thüringen.

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rutha liegt nördlich von Sulza und grenzt nördlich an das Gewerbegebiet Stadtrodaer Straße von Jena. Die Roda fließt südlich am Ort hinüber zum Saaletal und mündet in die Saale. Nördlich verläuft die Bundesautobahn 4. Damit der Ortsteil verkehrsmäßig sehr gut angebunden.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1349/50 wurde das Dorf erstmals urkundlich erwähnt.[1] 1842 wurde die Dorfkirche Rutha an neuer Stelle auf dem Berg erbaut. Die alte Kirche in der Nähe des Baches wurde in ein Wohnhaus umgewandelt. Man kann heute noch 2 Rundbogenfenster an der Nordseite des Wohnhauses Nr. 21 erkennen. Das älteste Verzeichnis der Einwohner stammt aus der ersten Hälfte des 15. Jh.[2]

Seit Eingliederung in den wettinischen Staat gehörte der Ort zum Rittergut Drackendorf innerhalb des Amtsbezirks Burgau, später Amtsbezirk Jena, bis 1920. Mit der Bildung des Landes Thüringen kam es an den Landkreis Jena-Stadtroda.

Am 1. Juli 1950 wurde Rutha nach Sulza eingemeindet.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Rutha (Sulza) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Woldemar Lippert, Hans Beschorner: Das Lehnbuch Friedrichs des Strengen, Markgrafen von Meissen und Landgrafen von Thüringen 1349-1350, Leipzig 1903.
  2. Landesarchiv Thüringen, Hauptstaatsarchiv Weimar, Ernestinisches Gesamtarchiv Reg. Bb 710; ediert von Andrei Zahn: Die Einwohner der Ämter Burgau, Camburg und Dornburg : ein Beteregister aus der Zeit um 1421 - 1425, Schriftenreihe der Arbeitsgemeinschaft für mitteldeutsche Familienforschung Nr. 55, Mannheim 1998.