Südliches Afrika Initiative der Deutschen Wirtschaft

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Die Südliches Afrika Initiative der Deutschen Wirtschaft (SAFRI) ist eine Organisation mit Sitz in Stuttgart.

Überblick[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zweck ist es, die politischen und ökonomischen Beziehungen der deutschen Wirtschaft zu den Ländern der Southern African Development Community zu pflegen. Auf diese Weise soll auch die Wahrnehmung des afrikanischen Kontinents in Deutschland und der Deutschen Wirtschaft gestärkt werden. Trägerorganisationen sind der Afrika-Verein der deutschen Wirtschaft, der Bundesverband der Deutschen Industrie und der Deutsche Industrie- und Handelskammertag. Vorsitzender der Initiative ist Jürgen E. Schrempp. Das Amt des Generalsekretärs bekleidet Andreas Wenzel.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

SAFRI wurde im Mai 1996 auf Anregung des damaligen Bundeskanzlers Helmut Kohl gegründet. Im Oktober 1997 organisierte SAFRI in Zusammenarbeit mit dem SADC-Sekretariat eine Konferenz in Windhuk (Namibia). Die Konferenz bezeichnete den Privatsektor als wichtigste Antriebskraft für nachhaltige Entwicklung auf dem afrikanischen Kontinent. Das Abschlussdokument, die „Declaration of Windhoek“, definierte die Ziele der Zusammenarbeit zwischen Unternehmern aus Deutschland und den SADC-Staaten und formulierte Rahmenbedingungen für Kooperationen zwischen Deutschland und den afrikanischen Ländern. Sie gilt als das inhaltliche Gründungsdokument von SAFRI.

Aufgaben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Intensivierung und inhaltliche Gestaltung der Zusammenarbeit mit den Ländern des südlichen Afrika
  • Förderung von Handel und Investitionen in beide Richtungen
  • Flankierung der wirtschaftspolitischen Entwicklung und Gestaltung der Rahmenbedingungen mit dem südlichen Afrika
  • Bündelung der wirtschaftlichen und wirtschaftspolitischen Anliegen der deutschen Wirtschaft mit Interessen in der SADC-Region

Aus- und Fortbildung afrikanischer Unternehmer und Studenten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Über ihre wirtschaftspolitische Aufgabenstellung hinaus engagiert sich SAFRI in der Aus- und Fortbildung afrikanischer Unternehmer und Studenten. Hierzu wurde 1998 das Projekt „Journey to Excellence“ (J2Ex) ins Leben gerufen. Ziel dieses Projektes ist es, das unternehmerisches Know-how, Wettbewerbsfähigkeit und regionale Integration im südlichen Afrika zu fördern. Zielgruppen sind kleine und mittelständische Betriebe sowie Institutionen mit Multiplikatoreffekt. In Zusammenarbeit mit Mercedes-Benz South Africa bietet SAFRI Studenten und Hochschulabsolventen aus den SADC-Ländern sechsmonatige Praktika bei der Daimler AG und anderen Unternehmen in Deutschland an. Das „Students Experience Programme“ (STEP) vermittelt sowohl praktische Berufserfahrung als auch internationale Erfahrung in einer interkulturellen Umgebung.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]