SITD

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SITD
SITD auf dem Blackfield Festival 2013
SITD auf dem Blackfield Festival 2013
Allgemeine Informationen
Herkunft Bochum, Deutschland
Genre(s) Futurepop, Aggrotech
Gründung 1996
Website www.sitd.de
Aktuelle Besetzung
Carsten Jacek
Synthesizer, Gesang
Thomas Lesczenski
Synthesizer, Gesang
Frank D'Angelo
Ehemalige Mitglieder
Synthesizer
Thorsten Lau
Synthesizer
André Sorge

SITD (Abkürzung für: „Shadows in the Dark“, häufig stilisiert als [:SITD:]) ist eine deutsche Futurepop- und Aggrotech-Musikgruppe, bestehend aus Carsten Jacek (Stimme), Thomas Lesczenski (Musik und Stimme) und Frank D’Angelo (Musik und Backing Vocals).

Geschichte[Bearbeiten]

SITD wurde im Frühjahr 1996[1] unter dem Namen Shadows in the Dark von Carsten Jacek (Gesang) und Thorsten Lau (Musik) in Bochum gegründet. In den Jahren 1996 bis 1999 erschienen einige Samplerbeiträge sowie, in sehr geringer Auflage, die Alben Trauerland (1996) und Atomic (1999). Thorsten Lau verließ die Gruppe im weiteren Verlauf. Thomas Lesczenski kam 1999 hinzu.

2001 verstärkte sich SITD mit André Sorge (heute bei Contaminant) als Keyboarder. Das Jahr gestaltete sich für SITD als Meilenstein: Das Stück Snuff Machinery wurde überraschend zum Club-Hit und erschien wenig später auf dem erfolgreichen Septic II[2]-Sampler. Ein Auftritt im Vorprogramm von VNV Nation gab einem größeren Publikum erstmals Zugang zu SITD. Snuff Machinery blieb über Wochen hinweg ein Dauerbrenner. André Sorge stieg wenig später aus.

Accession-Records verlegte 2002 die Snuff EP und SITD erlangte erstmals internationale Beachtung. In den Deutschen Alternative Charts (DAC) erreichte das Lied Platz 1 (in der Jahreswertung Platz 10).[3] Das Album Stronghold erschien 2003 ebenfalls auf Accession-Records. Der Keyboarder Francesco D'Angelo verstärkte SITD bei Auftritten. SITD spielte bei diversen Festivals und Konzerten.

Live auf dem Blackfield Festival 2010

Die Maxi-CD Richtfest mit drei Liedern und vier Remixen des Titelstücks, darunter einem von Suicide Commando, für die man selbst 2003 und 2010 Remixe anfertigte,[1] erschien im Februar 2005 auf Accession-Records. Richtfest erreichte Platz zwei in den DAC-Charts, was durch eine achtwöchige Aufenthaltsdauer am Jahresende einen 12. Platz in den Single-Jahrescharts ergab.[4] Wenig später folgte das zweite Album Coded Message 12, begleitet von der „Coded Message 12'“-Tour.

2006 feierte die Band ihr 10-jähriges Jubiläum. Zeitgleich wurde ein deutschsprachiges Fan-Forum für [:SITD:] online gestellt. Im Juli 2007 erschien das auch als Maxi-CD erhältliche Kreuz:gang auf dem Tonträger Klangfusion Vol.1. Wenig später wurde das dazugehörige Album Bestie:Mensch veröffentlicht. Am 30. Oktober 2009 erschien das schlicht Rot betitelte nächste Album. Am 18. November 2011 wurde zum 15-jährigen Bandjubiläum die CD-Box ICON:KORU – 15th Anniversary Collector's Box herausgegeben. Dunkelziffer, das bislang letzte Album, erschien 2014.

Stil[Bearbeiten]

Der typische Sound von SITD zeichnet sich durch harte Electrobeats mit stiltypischen Trance-Elementen und aggressivem Gesang aus. Die Texte beinhalten meist apokalyptische und gewaltimmanente Themen.

Diskografie[Bearbeiten]

Chartplatzierungen
(vorläufig)
Erklärung der Daten
Alben[5]
Dunkelziffer
  DE 97 14.11.2014 (… Wo.)
Vorlage:Infobox Chartplatzierungen/Wartung/vorläufige Chartplatzierung

Studioalben[Bearbeiten]

  • 1996: Trauerland (CD/Tape, Eigenproduktion)
  • 1999: Atomic (CD, Eigenproduktion)
  • 2003: Stronghold (CD, Accession-Records)
  • 2005: Coded Message:12 (CD/Limited Box-Set, Accession-Records/Indigo)
  • 2007: Bestie:Mensch (CD, Accession-Records/Indigo)
  • 2009: Rot (CD, Indigo)
  • 2011: Icon:Koru (4-CD-Box, Accession-Records/Indigo)
  • 2014: Dunkelziffer

Singles und EPs[Bearbeiten]

  • 2002: Snuff E.P. (EP, Accession-Records)
  • 2003: Laughingstock (MCD, Accession-Records)
  • 2005: Richtfest (MCD, Accession-Records/Indigo)
  • 2005: Odyssey:13 (EP, Accession-Records/Indigo)
  • 2007: Kreuz:Gang (MCD, Accession-Records/Indigo)

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: SITD – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Quellen[Bearbeiten]

  1. a b Band Info. In: sitd.de. Abgerufen am 9. März 2015.
  2. Snuff Machinery auf Septic II bei Discogs (englisch)
  3. DAC Jahrescharts 2002 – Singles (Zugriff am 5. Oktober 2013)
  4. DAC Jahrescharts 2005 – Singles (Zugriff am 25. Februar 2008)
  5. Chartdiskografie Deutschland