Salvador Miranda (Bibliothekar)

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Salvador Miranda (* 18. Oktober 1939 in Havanna, Kuba) ist ein exilkubanischer in den USA lebender Bibliothekar und Kirchenhistoriker.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seine Schulbildung erhielt Salvador Miranda von 1948 bis 1958 am Jesuitenkolleg Colegio de Belén in Havanna. Danach besuchte er zwei Jahre lang die juristische Fakultät der Universität von Havanna, bevor er von 1963 bis 1966 Geisteswissenschaften an der Universität von Puerto Rico studierte. 1961 war er an der Invasion in der Schweinebucht beteiligt.[1] Er erlangte einen Bachelorgrad des Biscayne College (heute St. Thomas University) in Miami. 1974 wurde ihm der Magistertitel in Moderner Europäischer Geschichte durch die Villanova University verliehen, 1976 erhielt er einen Magistergrad in Bibliotheks- und Informationswissenschaft der Florida State University. Danach war er von 1976 bis 1986 Bibliograph für Lateinamerika und die Karibik an der Bibliothek der Universität von Florida in Gainesville, Florida. Von 1986 bis zu seinem Ruhestand am 30. Juni 2001 war er stellvertretender Direktor für Sammlungswesen an den Florida International University Libraries in Miami.

Seit dem Tod des Kardinals Massimo Massimi 1954 zeigte Miranda sich interessiert an der Geschichte des Kardinalskollegiums und forschte lange Jahre auf diesem Gebiet. Der Titel seiner Magisterarbeit im Fach Geschichte war: The Sacred College of Cardinals in the Twentieth Century (1903–1973): Developments, Documents and Biographies.

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Nardini, Bob (2010) "Issues in Vendor/Library Relations -- "I Am the Only Bay of Pigs Librarian","Against the Grain: Vol. 22: Iss. 2, Article 39.