Sam Brown

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Sam Brown (Begriffsklärung) aufgeführt.
Sam Brown, 2006

Sam Brown (* 7. Oktober 1964 in Stratford, London, England; eigentlich Samantha Brown[1]) ist eine englische Sängerin und Songwriterin.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sam Brown ist die Tochter des englischen Rock’n’Roll-Sängers Joe Brown und der Sängerin Vicki Brown.

Ihren größten Erfolg feierte Brown im Jahr 1988. Die Single Stop! aus ihrem gleichnamigen Debütalbum erreichte in vielen Ländern die Top Ten der Hitparaden. In Großbritannien schaffte sie es bis auf Platz 4, in Deutschland kam sie bis auf Platz 7. Die Sängerin Jamelia brachte im Sommer 2003 eine Coverversion von Stop! heraus.

2002 nahm sie sowohl am Konzert zum Goldenen Jubiläum von Königin Elizabeth II. im Buckingham Palast teil, als auch am Konzert für George zum Gedenken an den im Jahr zuvor verstorbenen George Harrison. Ihre Interpretation von Harrisons letztem Lied Horse to the Water ist nur im Film-Zusammenschnitt des Konzerts für George Harrison zu sehen.

Sam Brown ist auch als Backgroundsängerin aktiv und arbeitete mit vielen bekannten Musikern zusammen, darunter Pink Floyd, David Gilmour, Jon Lord, Deep Purple, Black, Gary Moore, George Harrison und Jools Holland (Jools Holland’s Big Band Rhythm & Blues).

Sam Brown ist mit dem Musikproduzenten Robin Evans verheiratet, mit dem sie zwei Kinder hat.

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel Chartplatzierungen[2][3] Anmerkungen
DeutschlandDeutschland DE OsterreichÖsterreich AT SchweizSchweiz CH Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich UK Vereinigte StaatenVereinigte Staaten US
1988 Stop! 13 Gold
(23 Wo.)
2
(20 Wo.)
6
(14 Wo.)
4 Gold
(18 Wo.)
Erstveröffentlichung: 8. Juni 1988
Aufnahme: Power Plant Studios, London
1990 April Moon 34
(10 Wo.)
29
(2 Wo.)
20
(5 Wo.)
38 Silber
(12 Wo.)
Erstveröffentlichung: 27. März 1990
Produzent: Pete Brown

weitere Studioalben

  • 1992: 43 Minutes
  • 1997: Box
  • 2000: Reboot
  • 2002: Fragile (Valle Venia feat. Sam Brown)
  • 2006: Ukulele and Voice: 5 Songs … (Minialbum, mit ihrem Bruder Pete Brown)
  • 2007: Of the Moment

Kompilationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1993: The Kissing Gate
  • 1996: Sam Brown
  • 2005: The Very Best of Sam Brown

Singles[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel
Album
Chartplatzierungen[2][3] Anmerkungen
DeutschlandDeutschland DE OsterreichÖsterreich AT SchweizSchweiz CH Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich UK Vereinigte StaatenVereinigte Staaten US
1988 Stop!
Stop!
7
(19 Wo.)
3
(22 Wo.)
5
(24 Wo.)
52
(5 Wo.)
65
(10 Wo.)
Erstveröffentlichung: April 1988
Autoren: Sam Brown, Bruce Brody, Greg Sutton
1988 This Feeling
Stop!
91
(2 Wo.)
Erstveröffentlichung: August 1988
Autoren: Sam Brown, Margo Buchanan
1989 Stop! ’89
Stop!
4 Silber
(12 Wo.)
Erstveröffentlichung: Januar 1989
1989 Walking Back to Me
Stop!
65
(2 Wo.)
Erstveröffentlichung: Februar 1988
Autor: Sam Brown, Greg Sutton
1989 Can I Get a Witness?
Stop!
15
(7 Wo.)
Erstveröffentlichung: Mai 1989
Autoren: Holland–Dozier–Holland
Original: Marvin Gaye, 1963
1990 With a Little Love
April Moon
52
(13 Wo.)
44
(4 Wo.)
Erstveröffentlichung: Februar 1990
Autoren: Sam Brown, Margo Buchanan
1990 Kissing Gate
April Moon
23
(8 Wo.)
Erstveröffentlichung: April 1990
Autoren: Sam Brown, Pete Brown,
Paul Bangash, Sara Jones, Tina Warrilow
1990 Mindworks
April Moon
77
(4 Wo.)
Erstveröffentlichung: Juli 1990
Autoren: Sam Brown, Richard Newman
1995 Just Good Friends
Sushi
63
(2 Wo.)
Erstveröffentlichung: August 1995
Fish feat. Sam Brown
Autoren: Derek William Dick, Frank Usher,
Mickey Simmonds, Robin Boult

weitere Singles

  • 1990: Once in Your Life
  • 1990: As One (VÖ: Oktober)
  • 1991: Together Again (mit Jools Holland)
  • 1991: Fly Up to the Moon (mit Black)
  • 1993: Standing in My Light (mit Tom van Landuyt)
  • 1993: Fear of Life
  • 1997: I Forgive You
  • 1997: Whisper
  • 2001: In Light of All That’s Gone Before
  • 2004: Make It Tonight (Chris Field feat. Sam Brown)
  • 2006: Reuben (Joe Brown feat. Sam Brown)

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Biographie bei nme.com (abgerufen am 19. Juli 2009)
  2. a b Chartquellen: Singles Alben DE UK US
  3. a b Gold-/Platin-Datenbanken: DE UK

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]