San Lorenzo in Panisperna

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San Lorenzo in Panisperna ist eine römisch-katholische Kloster-, Titel- und Stationskirche an der Via Panisperna in Rom. In älterer Zeit war sie als San Lorenzo in Formoso bekannt. Sie wurde auf dem Platz des Martyriums des hl. Laurentius errichtet. Sie ist eine von mehreren Kirchen in Rom, die ihm geweiht sind.

Name[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Panisperna soll sich auf die Tradition der Klarissen des angrenzenden Klosters beziehen, Brot und Schinken, lateinisch panis et perna, am 10. August, dem Fest des hl. Laurentius, in Erinnerung an die Verteilung der Mittel der Kirche für die Armen zu verteilen. Der vorherige Name in Formoso bezog sich entweder auf Papst Formosus, der die Kirche an diesem Ort errichten haben lassen soll oder auf das Wort farmosus, was „schön“ bedeutet.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Laut Tradition wurde die erste Kirche rund 100 Jahre nach dem Martyrium des hl. Laurentius durch Kaiser Konstantin den Großen auf dem Viminalhügel gebaut. Im fünften Jahrhundert war die Kirche eine der Stationskirchen von Rom. Der erste Hinweis auf die Kirche war im Liber Pontificalis von Papst Hadrian I. (772–795), wo sie einer der Kirchen auftaucht, welche renoviert wurden. Der erste schriftliche Nachweis für eine Kirche an dieser Stelle stammt von 1300, als Papst Bonifatius VIII. ihr eine Abtei anschloss. 1451 übernahmen Benediktiner die Abtei. Später übergaben sie die Abtei den Klarissen. Im Februar 1872 wurde das Kloster von der italienischen Regierung beschlagnahmt, aber nach Bemühungen von Kardinal Jacopo Colonna wurden im Jahr 1896 Kirche und Abtei wieder hergestellt. Derzeit leiten Franziskaner die Seelsorge.

Die gegenwärtige Kirche ist das Ergebnis des Wiederaufbaus durch Carlo Rainaldi in den Jahren 1575–1576 oder 1565–1574 unter Papst Gregor XIII. Vom Kardinal Guglielmo Sirleto wurde der Wiederaufbau gefördert. Zu dieser Zeit bekam sie den Beinamen in Panisperna. Die alte Kirche war ein Basilika und der Neubau einen einfachen Kirchenraum mit Chor hinter dem Hochaltar. Ein prächtigerer Bau war aufgrund Klausur der Klarissen nicht notwendig. Ein neuer, äußerer Portikus wurde im 17. Jahrhundert hinzugefügt und 1893–1894 restauriert und mit Bildern des hl. Laurentius und des hl. Franziskus verziert.

In der Kirche betete Hl. Birgitta oft vor einem Kruzifix, das von Giuseppe Montesanti (1757) gestaltet wurde. Nach ihrem Tode 1373 wurde auch ihr Leichnam in der Kirche aufgebahrt, bevor er nach Vadstena transportiert wurde. Heute erinnert ein Seitenaltar an die Heilige.

Kardinalpriester[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahr 1517 wurde die Kirche von Papst Leo X. zur Titelkirche erhoben. Aktueller Kardinalpriester ist Michael Michai Kitbunchu seit 1983.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Koordinaten: 41° 53′ 50,1″ N, 12° 29′ 35,4″ O