Sanniki

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Sanniki
Wappen von Sanniki
Sanniki (Polen)
Sanniki
Sanniki
Basisdaten
Staat: Polen
Woiwodschaft: Masowien
Powiat: Gostynin
Geographische Lage: 52° 20′ N, 19° 52′ OKoordinaten: 52° 20′ 2″ N, 19° 51′ 57″ O
Einwohner: siehe Gmina
Postleitzahl: 09-540
Telefonvorwahl: (+48) 24
Kfz-Kennzeichen: WGS
Gmina
Gminatyp: Landgemeinde
Gminagliederung: 18 Schulzenämter
Fläche: 94,57 km²
Einwohner: 6254
(30. Jun. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 66 Einw./km²
Gemeindenummer (GUS): 1404042
Verwaltung (Stand: 2006)
Bürgermeister: Gabriel Paweł Wieczorek
Adresse: ul. Warszawska 169
09-540 Sanniki
Webpräsenz: www.sanniki.bip.org.pl



Sanniki (deutsch 1943–1945 Sannikau)[2] ist ein Dorf und Sitz der gleichnamigen Landgemeinde im Powiat Gostyniński der Woiwodschaft Masowien in Polen.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von 1939 bis 1945 war Sanniki, ab 1943 in Sannikau umbenannt, Teil des neuen Regierungsbezirkes Hohensalza im Landkreis Waldrode, Reichsgau Wartheland.

Gemeinde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zur Landgemeinde gehören 18 Ortsteile mit einem Schulzenamt:

Aleksandrów
Brzezia
Brzeziny
Czyżew
Działy
Krubin
Lasek
Lubików
Lwówek
Mocarzewo
Nowy Barcik
Osmolin
Osmólsk Górny
Sielce
Staropol
Stary Barcik
Szkarada
Wólka Niska
Wólka Wysoka

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schloss Sanniki, 2008.

Im Schloss Sanniki, das im 18. Jahrhundert entstand und zu Beginn des 20. Jahrhunderts im italienischen Stil nach Plänen von Władysław Marconi umgebaut wurde, verbrachte der junge Fryderyk Chopin im Juli und August 1828 seine Sommerferien. Heute befindet sich dort ein Chopin-Zentrum und ein Chopin-Museum. Im gleichnamigen Schlosspark steht eine Chopin-Skulptur. Seit über 35 Jahren dient Schloss Sanniki jährlich als Austragungsort eines Chopin-Konzert-Festivals.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Population. Size and Structure by Territorial Division. As of June 30, 2015. Główny Urząd Statystyczny (GUS) (ZIP-Ordner mit XLS-Dateien; 7,82 MiB), abgerufen am 28. Mai 2016.
  2. Vgl. Weblink "Anordnung über Ortsnamenänderung im Reichsgau Wartheland" - Landkreis Waldrode