Sarah Sorge

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Sarah Sorge

Sarah Sorge (* 26. August 1969 in Frankfurt am Main) ist eine deutsche Politikerin. Sie ist Mitglied von Bündnis 90/Die Grünen und war von 2001 bis 2012 Abgeordnete im Hessischen Landtag, wo sie wissenschafts- und kulturpolitische Sprecherin ihrer Fraktion war. Von 2005-2012 war Sorge Vizepräsidentin des Hessischen Landtags. Seit März 2012 ist sie Stadträtin und Dezernentin für Bildung und Frauen der Stadt Frankfurt am Main.

Politische Laufbahn[Bearbeiten]

Sarah Sorge studierte von 1989 bis 1997 Politikwissenschaft an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main, wo sie sich in der Studierendenschaft engagierte. Sie ist seit 1993 Mitglied der Grünen. Sie war in der hessischen Grünen Jugend aktiv und wurde sofort nach ihrem Parteieintritt Sprecherin des Grünen Jugendstammtischs Frankfurt und Beisitzerin im Kreisvorstand der Frankfurter Grünen. Sie behielt diese Ämter bis 1997. Von 1997 bis 1999 und von 2007 bis 2009 war sie Vorstandssprecherin des Frankfurter Kreisverbandes von Bündnis90/Die Grünen.

1995 kandidierte sie als Direktkandidatin erfolglos für den hessischen Landtag. 1997 wurde sie in die Frankfurter Stadtverordnetenversammlung gewählt und wurde gleichzeitig Sprecherin (Vorsitzende) des Kreisverbandes ihrer Partei. 1999 kandidierte sie, diesmal auch auf der Landesliste der Grünen, wieder für den Landtag, wurde aber erneut nicht gewählt. Sie war daraufhin zwei Jahre Landesgeschäftsführerin der hessischen Grünen, bevor sie 2001 für Alexander Müller in den Landtag nachrückte. Sie wurde bei den Landtagswahlen 2003, 2008 und der vorgezogenen Landtagswahl 2009 als Listenkandidatin wiedergewählt.

Im März wurde Sorge in der Frankfurter Stadtverordnetenversammlung mit den Stimmen von Grünen und CDU zur Bildungsdezernentin gewählt.[1] Bei der Stichwahl um das Amt der Frankfurter Oberbürgermeisters 2012 setzte sie sich indirekt für den CDU-Kandidaten und hessischen Innenminister Boris Rhein ein[2], gewählt wurde Peter Feldmann (SPD).

Als Landtagsabgeordnete beschäftigte sie sich vor allem mit Hochschule, Wissenschaft und Kunst sowie der Verhinderung des Flughafenausbaus in Frankfurt und der Förderung der Gleichstellung von Frauen.

Im Jahr 2009 spendete Sarah Sorge ihrer Partei Bündnis 90/Die Grünen 12.208,60 Euro.[3]

Nach der Wahl zur Dezernentin für Frauen und Bildung in Frankfurt am Main verzichtet Sorge auf ihr Abgeordnetenmandat.[4]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Sarah Sorge – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  • Profil auf den Seiten der Stadt Frankfurt am Main

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. http://www.fr-online.de/frankfurt/dezernenten--und-buergermeisterwahl-frankfurt-bekommt-einen-neuen-buergermeister,1472798,11564880.html
  2. http://www.fr-online.de/rhein-main/gruenen-politikerin-sorge-legt-wahl-von-boris-rhein-nahe,1472796,11882278.html
  3. http://www.taz.de/1/politik/parteispenden-watch/
  4. http://www.hessischer-landtag.de/icc/Internet/nav/889/88970f84-59b1-6911-3a6c-3d64c48b23a9&uCon=70e322d8-99c1-6312-fe79-78302184e373&uTem=aaaaaaaa-aaaa-aaaa-bbbb-000000000003&_ic_startseite=true.htm