Schäfler

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Schäfler
Der Schäfler (Juli 2006) von Ebenalp (Nordost)

Der Schäfler (Juli 2006) von Ebenalp (Nordost)

Höhe 1924 m ü. M.
Lage Kanton Appenzell Innerrhoden, Schweiz
Gebirge Alpstein, Appenzeller Alpen
Dominanz 0,85 km → Altenalptürm
Schartenhöhe 116 m ↓ Altenalpsattel
Koordinaten 747716 / 237976Koordinaten: 47° 16′ 34″ N, 9° 23′ 28″ O; CH1903: 747716 / 237976
Schäfler (Kanton Appenzell Innerrhoden)
Schäfler
Der Schäfler hoch über dem Seealpsee von Süden gesehen. Am rechten Bildrand die Zislerwand.

Der Schäfler hoch über dem Seealpsee von Süden gesehen. Am rechten Bildrand die Zislerwand.

Der Schäfler ist ein Gipfel im Schweizer Kanton Appenzell Innerrhoden mit einer Höhe von 1924 m. Er ist ein beliebtes Ausflugsziel im Alpsteingebiet und liegt hoch über dem Seealpsee, in der nördlichen Alpstein-Kette.

Name[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Dialekt heisst der Berg [də ʃœːfflə(r)], die Erstnennung stammt von 1740 als Schäffler.[1] Der Name ähnelt damit dem Wort "Schafe" (schweizerdeutsch [ʃœːf]).

Zugang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Schäfler rechts im Bild mit Säntis-Panorama, unten der Seealpsee
Vom Schäfler in westlicher Richtung zum Säntis
Das Berggasthaus auf dem Schäfler

Eine Route führt von der Bergstation der Ebenalp-Seilbahn (1590 m) zunächst hinunter durch das Dunkle Loch des Wildkirchli-Höhlensystems, vorbei am Eremitenhaus, am Wildkirchli und entlang der Zislerwand, über den Schäflerrücken und wenige Meter unter dem Gipfel am Berggasthaus Schäfler vorbei auf den 1924 Meter hohen Gipfel. Er ist jedoch auch direkt vom Seealpsee via Äscher zu erreichen oder auch von Norden, von Lehmen her.

Nur für berggewohnte Wanderer mit geeignetem Schuhwerk ist eine Fortsetzung der Wanderung in westlicher Richtung gegen den Säntis geeignet. Weitere Abstiege zur Altenalp oder in Richtung Mesmer, Seealpsee oder weiter in Richtung Meglisalp führen ebenfalls über den etwas ausgesetzten Grat-Weg.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Schäfler – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. S. Sonderegger: Die Orts- und Flurnamen des Landes Appenzell, Bd. I: 545, Frauenfeld 1958