Schecke (Kleidung)

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Mann, der eine Schecke trägt (Darstellung aus dem 19. Jahrhundert).

Schecke (etymologisch verwandt mit Jacke, engl. jacket) ist ein kürzerer, den Körper modellierender Rock für Männer, der sich Mitte des 14. Jahrhunderts entwickelte und dem französischen pourpoint entsprach.

Anfangs lang getragen, schrumpfte es gegen Ende des 15. Jahrhunderts zu einer äußerst knappen Ärmeljacke ein, welche teils mit kurzen, an den Seiten und vorn offenen Schößen, teils ohne alle Schöße getragen wurde.

SCHECKE, f. ein kleidungsstück, gesteppter leibrock, zunächst schutzgewand für den kampf, dann auch als modetracht: scheck, schecke, diplois vocab. von 1482 bei DIEF. 183b; s. belege bei SCHM. 2, 367; (die Germanen) achten domals kains eisenhuets oder hauptharnasch nit, weder panzer noch goller ... waren der maist tail plosz; etlich heten schecken an, doch habens hernach die panzer erfunden. AVENTIN. chron. 1, 113, 12; auch furten ritter, knecht und burger, schecken und scheckenröck geflitzert hinden und neben mit grosen weiten armen. Limb. chron. zu 1389.


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Von diesem Kleidungsstück leiten sich der im Deutschen vorhandene Familienname Scheckler sowie der stark im niederländischen, belgischen und französischen Raum verbreitete Familienname Schäck (auch Scheck etc.) ab.