Schillingstedt

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Schillingstedt
Stadt Sömmerda
Wappen von Schillingstedt
Koordinaten: 51° 13′ 53″ N, 11° 12′ 9″ O
Höhe: 146 m
Fläche: 6,49 km²
Einwohner: 227 (31. Dez. 2016)
Bevölkerungsdichte: 35 Einwohner/km²
Eingemeindung: 6. Juli 2018
Postleitzahl: 99625
Vorwahl: 03635
Karte
Lage von Schillingstedt in Sömmerda
Kirche St. Andreas in Schillingstedt

Schillingstedt ist ein Ortsteil der Stadt Sömmerda im thüringischen Landkreis Sömmerda.

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schillingstedt liegt in dem fruchtbaren Thüringer Becken an der Bundesstraße 85 von Weimar nach Bad Frankenhausen und weiter. Östlich befindet sich Beichlingen. Die Bundesautobahn 71 tangiert die westliche Flur des Dorfes.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Dorf wurde am 19. April 1227 erstmals urkundlich erwähnt als Silgenstat.[1] Von 1498 bis 1554 fand der Bau der Kirche Sankt Andreas statt.

1840 wurde der Bau der Schillingstedter Bockwindmühle abgeschlossen. Nach dem Weltkrieg 1918 folgte an der Kirche der Bau des Kriegerdenkmals für die 18 im Ersten Weltkrieg gefallenen und zwei vermissten Soldaten aus dem Ort. Im Zweiten Weltkrieg verlor Schillingstedt 25 Soldaten. Am 11. April 1945 zog die US-Armee kampflos in das Dorf ein und übergab es Anfang Juli an die Rote Armee. Damit wurde es Teil der SBZ und ab 1949 der DDR. In den 1950er Jahren erfolgte die Zwangskollektivierung der Landwirtschaft.

Am 6. Juli 2018 wurde die Gemeinde Schillingstedt in die Stadt Sömmerda eingegliedert.[2]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Entwicklung der Einwohnerzahl:

  • 1994 – 292
  • 1995 – 278
  • 1996 – 273
  • 1997 – 279
  • 1998 – 298
  • 1999 – 293
  • 2000 – 289
  • 2001 – 286
  • 2002 – 290
  • 2003 – 291
  • 2004 – 286
  • 2005 – 278
  • 2006 – 279
  • 2007 – 271
  • 2008 – 259
  • 2009 – 253
  • 2010 – 240
  • 2011 – 230
  • 2012 – 223
  • 2013 – 227
  • 2014 – 224
  • 2015 – 226
  • 2016 – 227

Datenquelle: Thüringer Landesamt für Statistik

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • seit 2010 : Uli Zöller
  • 1990–2010: Rudi Becker
  • 1982–1990: Christine Rothhardt
  • 1959–1982: Hermann Wernecke
  • 1951–1959: Rudolf Grassal
  • 1949–1951: Paul Bergmann
  • 1939–1949: Kurt Lorenz
  • 1923–1939: Hermann Mäntz
  • 1892–1923: Otto Rohe
  • 1880–1892: Hermann Herold
  • 1874–1880: Longinus Löhmar
  • 1848–1874: Lebrecht Bergmann
  • 1830–1848: Luscas Weise
  • 1815–1830: Gotthald Eichholz

Ortspartnerschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eine Partnerschaft besteht zu Schillingstadt, einem Ortsteil der Gemeinde Ahorn in Baden-Württemberg.

Vereinsleben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Schillingstedt gibt es folgende Vereine:

Umgebung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schillingstedter Teiche: Als "Ersatz" für durch den Autobahnbau A 71 versiegelte Flächen wurden fünf neue Teiche und eine Schilffläche neben dem Bach in Nachbarschaft zum Ort angelegt.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Wolfgang Kahl: Ersterwähnung Thüringer Städte und Dörfer. Ein Handbuch. 5., verbesserte und wesentlich erweiterte Auflage. Rockstuhl, Bad Langensalza 2010, ISBN 978-3-86777-202-0, S. 249.
  2. Thüringer Gesetz- und Verordnungsblatt Nr.7 2018 vom 5. Juli 2018, aufgerufen am 6. Juli 2018

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Schillingstedt – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien