Schindlers Liste (Roman)

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Schindlers Liste ist ein Roman von Thomas Keneally aus dem Jahr 1982 und die Grundlage für den oscarprämierten gleichnamigen Film Schindlers Liste von Steven Spielberg. Der Roman basiert auf offiziellen Dokumenten, Briefen, Interviews und privaten Aufzeichnungen. Der Original-Titel lautet Schindler's Ark (ark, engl.: Arche (Noah)).

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schindlers Schreibtisch in seiner Fabrik

Der Roman handelt von Oskar Schindler, welcher 1939 in Krakau eine Fabrik übernimmt, in der etwa 150 Juden Arbeit finden. Er weiß um die schlimme Lage der Juden in den Arbeitslagern und versucht, so viele wie möglich in seine Fabrik zu holen. Da er gute Freunde bei den Nazis hat und Listen fälscht, um unausgebildete Juden als qualifizierte Arbeiter darzustellen, gelingt es ihm, viele Juden aus den Lagern in seine Fabrik zu holen, die stetig anwächst. Er schafft es auch in den folgenden Kriegsjahren, die jüdischen Arbeiter vor den Nazis zu bewahren. Er rettet so über 1000 Juden das Leben. Als der Krieg zu Ende ist, flieht das NSDAP-Mitglied nach Argentinien.

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahre 1982 gewann der Roman den Booker Prize.

Kritik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der New York Times beurteilte Paul Zweig den Roman als „bemerkenswertes Buch, welches die Unmittelbarkeit und die beinahe unerträgliche Ausführlichkeit von eintausend Augenzeugen hat, die nichts vergessen.“[1]

Im Nachrichtenmagazin Der Spiegel hieß es 1983 über das Buch, dass es von den guten Taten Oskar Schindlers „mit nicht nachlassender Spannung berichtet“.[2]

Ausgaben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Originalausgabe:

Deutsche Übersetzung:

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Paul Zweig: A GOOD MAN IN A BAD TIME, in: New York Times vom 24. Okt. 1982, abgerufen am 27. Jan. 2019, Originalzitat: “remarkable book which has the immediacy and the almost unbearable detail of a thousand eyewitnesses who forgot nothing.”
  2. Der gerechte Goi und die Schindlerjuden, in: Der Spiegel Nr. 7/1983, S. 171–180 (online abgerufen bei Spiegel online am 27. Jan. 2019)