Schloss Königsbrück (Melle)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Schloss Königsbrück (2009)
Schloss Königsbrück.JPG

Das Schloss Königsbrück befindet sich im Stadtteil Neuenkirchen von Melle im Landkreis Osnabrück, Niedersachsen, Deutschland. Es liegt nahe der Warmenau, die hier als Grenze zwischen Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen fungiert.

Der Ursprung des Schlosses geht auf die Sachsenkriege zurück.

„So die Sage von der Entstehung der Burg Königsbrück südlich von Neuenkirchen, deren Schutzpatron Wittekind, bis 1836 auf dem südlichen Turme des Gutshofes Königsbrück in Stein gehauen stand, wo er den Blick zu jener unter ihm liegenden Brücke richtete. Der Sturm vom 29. November jenes Jahres schleuderte die Figur herab in den Burggraben.“

Vorläufer des heutigen Schlosses Königsbrück ist eine als dreigeschossige Wasserburg erbaute Vierflügelanlage im Stil der Weserrenaissance, die von einem Doppelgrabensystem umgeben war.

„Schon vor dem Jahre 1350, vielleicht vor 1290, saß hier an der Warmenau die Familie von Nagel als Meier (villici) des Amtes Königsbrück-Lenzinghausen.“

Die Burg wurde 1488 erstmals erwähnt, 1627 ausgebaut und 1841 teilweise abgebrochen. Die Anlage war im Besitz der Herren von Nagel, von Ledebur und (seit 1862) der Grafen von Platen Hallermund.[3] Das Schloss befindet sich heute, wie auch Gut Sondermühlen, im Besitz von Sabine Freifrau von Richthofen, geb. Gräfin von Platen Hallermund, die es mit erheblichem Einsatz vor dem Verfall bewahrte.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Schloss Königsbrück – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Jellinghaus: Rittersitze und Edelhöfe des Kreises Melle, Osnabrück 1920 S. 19
  2. Jellinghaus: Rittersitze und Edelhöfe des Kreises Melle, Osnabrück 1920 S. 20
  3. Burgeninventar: Königsbrück

Koordinaten: 52° 7′ 56″ N, 8° 24′ 19″ O