Schmidt-Gruppe (Spielautomaten)

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Die Schmidt-Gruppe ist eine deutsche Unternehmensgruppe, die Casinos mit Geldspielautomaten betreibt. Hauptsitz der Gruppe ist Coesfeld in Nordrhein-Westfalen.

Unternehmen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei einem Jahresumsatz von rund 290 Millionen Euro und mehr als 2.700 Mitarbeitern[1] betreibt das Unternehmen etwa 180 Spielhallen. Nach den Branchenführern Gauselmann und Löwen-Play ist die Schmidt-Gruppe der drittgrößte Betreiber von Spielhallen in Deutschland.

Nach Angaben von Ulrich und Arne Schmidt liegt ein Schutz der Spieler gegen Spielsucht im Interesse des Unternehmens, Spielsüchtige vertrieben die anderen Gäste. Im Jahr 2007 habe die Gruppe ein Präventionskonzept für Spielsüchtige eingeführt und die Servicemitarbeiter geschult, der Spielsucht Verdächtige anzusprechen. Im Jahr 2011 habe es etwa einhundert Vermittlungsgespräche gegeben.[1]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seniorchef ist Ulrich Schmidt, der zeitweise Mitarbeiter der Gauselmann-Gruppe war. Mitte der achtziger Jahre machte er sich selbständig. Geschäftsführer ist jetzt sein Sohn Arne Schmidt.

Im Jahr 2007 übernahm die Schmidt-Gruppe den Berliner Automaten-Hersteller Bally Wulff. Bally Wulff beschäftigt rund 220 Mitarbeiter und erwirtschaftet 50 Millionen Euro.

Seit 2012 sind die Fitnessstudiokette FitX und das Serviceunternehmen SG Service Unternehmen der Schmidt-Gruppe.[2]

Sponsoring[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Schmidt-Gruppe ist als Sponsor für regionale und nationale Handballmannschaften aktiv; seit 2010 ist sie Haupt-Sponsor der deutschen Frauen-Nationalmannschaft im Handball.[3]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Vgl. www.schmidtgruppe.de
  2. Über uns - SCHMIDT Gruppe - Moderne Entertainment Center. Abgerufen am 11. November 2018.
  3. Presse-Info von 2010 (Memento vom 20. Dezember 2013 im Internet Archive)