Schwergewicht

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Das Schwergewicht ist eine Gewichtsklasse, die es in folgenden Sportarten gibt: Boxen, Ringen, Judo, Abarten des Karate, Gewichtheben, Kraftdreikampf, MMA und Taekwondo.

Boxen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Boxen gehört das Schwergewicht zu den ältesten Gewichtsklassen. Bei den Profis ist es die höchste Gewichtsklasse ohne nach oben begrenztes Gewicht. Aktuell dürfen nur Boxer antreten, die mehr als 200 lbs (90,72 kg) wiegen. Früher war die Grenze nach unten geringer. Bei den Amateuren war das Schwergewicht bis 1984 auch die höchste Gewichtsklasse, wo es keine Grenze nach oben gab. Das unterste Limit war von 1904 bis 1908 über 158 lbs (71,67 kg), von 1950 bis 1948 über 175 lbs (79,38 kg) und von 1952 bis 1983 über 81 kg. Seit 1984 ist die unterste Gewichtsgrenze über 81 kg und die oberste 91 kg. Bei den Olympischen Sommerspielen in Los Angeles im Jahre 1984 wurde das Superschwergewicht eingeführt, das seitdem die höchste Gewichtsklasse ohne Limit nach oben ist (über 91 kg).

Erster Weltmeister nach den Queensberry-Regeln wurde am 28. August im Jahre 1885 der irischstämmige US-Amerikaner John L. Sullivan. Erster Olympiasieger wurde der in Chicago, Illinois, geborene Samuel Berger 1904 in St. Louis, Missouri. Erster Amateurweltmeister wurde in der kubanischen Hauptstadt Havanna der kubanische Amateur-Star Teófilo Stevenson mit einem Punktsieg über den US-Amerikaner Marvin Stinson.

Beim Frauenboxen ist Schwergewicht die Gewichtsklasse Schwergewicht bei den Profis > 175 lbs (79,38 kg), nach DBV (Deutscher Boxsportverband) > 81,0 kg.

Andere Sportarten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Limits für die Gewichtsklasse Schwergewicht sind für

Anmerkung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Höchstgewicht, das eingehalten werden muss