Sebastian Remelé

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Sebastian Remelé (2013)

Sebastian Hubertus Remelé (* 1969 in Werneck) ist ein deutscher Jurist und Kommunalpolitiker (CSU). Seit 1. Mai 2010 ist er Oberbürgermeister der Stadt Schweinfurt.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sebastian Remelé wuchs im Schweinfurter Stadtteil Bergl auf und legte sein Abitur am Walther-Rathenau-Gymnasium ab. Nach dem Wehrdienst studierte er Rechtswissenschaften an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg und der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg und erhielt ein Stipendium für die Universität Santiago de Chile. Seit 1999 ist Remelé Rechtsanwalt in einer Schweinfurter Sozietät.

Remelé ist römisch-katholisch, seit 1997 mit der Sozialpädagogin Monika Lamm verheiratet und hat vier Kinder. Er ist Alter Herr der K.D.St.V. Franco-Raetia.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2002 wurde Remelé in den Schweinfurter Stadtrat gewählt. Bei der Oberbürgermeisterwahl 2010 erzielte Sebastian Remelé im ersten Wahlgang bei fünf weiteren Kandidaten 46,44 % der Stimmen. In der Stichwahl trat er gegen Kathi Petersen (SPD) an, die im ersten Wahlgang 19,21 % erhalten hatte. Bei der Stichwahl stimmten 63,39 % der Wähler für ihn.[1] Die Wahlbeteiligung lag mit 42,34 % allerdings auf einem historischen Tief. Das Amt trat er am 1. Mai 2010 als Nachfolger von Gudrun Grieser (CSU) an.

Am 16. März 2014 wurde er mit 66,92 Prozent in seinem Oberbürgermeisteramt wieder gewählt.[2]

Ehrenämter[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Remelé ist in zahlreichen Ehrenämtern engagiert. Unter anderem ist er stellvertretender Vorsitzender des Deutschen Familienverbandes, Ortsverband Schweinfurt e.V. Weiterhin ist Remelé Schirmherr der alljährlichen Gedenkveranstaltung zum Ende des Zweiten Weltkriegs im April in Schweinfurt im Fichtel-und-Sachs-Bunker.[3]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Sebastian Remelé – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Live-Ticker zur Stichwahl um das Oberbürgermeisteramt in Schweinfurt. Mainpost. 15. März 2010. Abgerufen am 5. August 2016.
  2. Ergebnis zur Oberbürgermeisterwahl. Anstalt für Kommunale Datenverarbeitung in Bayern. 16. März 2014. Abgerufen am 5. August 2016.
  3. FOCUS Online: Schweinfurt erinnert im Hochbunker an Kriegsende vor 70 Jahren. In: FOCUS Online. Abgerufen am 26. März 2016.