Selena – Ein amerikanischer Traum

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Filmdaten
Deutscher Titel Selena – Ein amerikanischer Traum
Originaltitel Selena
Produktionsland USA
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 1997
Länge 122 Minuten
Altersfreigabe FSK 6
Stab
Regie Gregory Nava
Drehbuch Gregory Nava
Produktion Moctesuma Esparza,
Robert Katz,
Abraham Quintanilla Jr.
Musik Dave Grusin
Kamera Edward Lachman
Schnitt Nancy Richardson
Besetzung

Selena – Ein amerikanischer Traum (Originaltitel: Selena) ist ein US-amerikanisches Filmdrama aus dem Jahr 1997. Die Regie führte Gregory Nava, der auch das Drehbuch schrieb. Die Hauptrolle spielte Jennifer Lopez.

Handlung[Bearbeiten]

Der Film zeigt die Biografie der Sängerin Selena Quintanilla-Perez. Am Anfang des Films sieht man Selena kurz vor einem Konzert im Jahr 1994. In einer Rückblende wird Selena im Jahr 1981 als Kind gezeigt. Sie singt gemeinsam mit ihrem Vater Abraham, der später für seine Familie Musikinstrumente kauft. Danach eröffnet Abraham ein Gastronomielokal, in dem seine Kinder auftreten. Einige Monate später meldet er Konkurs an.

Im Jahr 1989 tritt Selena auf einem Konzert auf. Ihr Vater kritisiert ihre Bekleidung. Sie lernt später den Musiker Chris Perez kennen, der ihr näher kommt. Abraham ist gegen die Beziehung, doch Selena heiratet Perez.

Am Ende des Films wird Selena angeschossen und stirbt im Krankenhaus. Es werden eine leere Konzerthalle, die niedergeschlagenen Fans der Sängerin und Bilder aus den Konzerten der echten Selena gezeigt.

Kritiken[Bearbeiten]

James Berardinelli schrieb auf ReelViews, der Film hätte ihm geholfen, die Dimensionen der Tragödie zu verstehen, die der Tod von Selena für ihre Fans war. Er bezeichnete die Sicht von Gregory Nava als erfrischend und lobte die glänzende (radiant) Darstellung von Jennifer Lopez sowie die Darstellungen einiger Nebendarsteller wie Constance Marie, Jackie Guerra, Jacob Vargas und Jon Seda.

Roger Ebert bescheinigte dem Film in der Chicago Sun-Times vom 21. März 1997 einen frischen Blick und Herz (freshness and heart). Er lobte die elektrifizierende (electrifying) Darstellung von Jennifer Lopez, die die Magie (magic) von Selena wiedergeben würde.

Die Albuquerque Tribune vom 21. März 1997 bezeichnete den Film als einen Misserfolg und kritisierte das Drehbuch, welches mit den Drehbüchern der Soap-Operas verglichen wurde.

John Simon kritisierte im National Review vom 21. April 1997 die Beteiligung der Familie von Selena Quintanilla-Perez an der Produktion des Films, die die Ursache für zahlreiche Klischees sein sollte.

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Jennifer Lopez wurde im Jahr 1998 für die Filmpreise Golden Globe und MTV Movie Award nominiert. Sie gewann den American Latino Media Arts Award, den Imagen Foundation Award und den Lone Star Film & Television Award. Edward James Olmos gewann den American Latino Media Arts Award und den Lone Star Film & Television Award. Gregory Nava und der Film als Bester Film gewannen 1998 den American Latino Media Arts Award, für den Jon Seda und Jackie Guerra nominiert wurden.

Rebecca Lee Meza wurde 1998 für den Young Artist Award nominiert. Dave Grusin wurde 1998 für den Grammy Award nominiert. Der Film gewann den Imagen Foundation Award als Bester Film.

Hintergründe[Bearbeiten]

Der Regisseur verfügte über einen Etat von 18 Millionen US-Dollar. Die Dreharbeiten fanden in Mexiko und in Texas statt.

Literatur[Bearbeiten]

  • Valeska Engel, Frank Strebel: Jennifer Lopez, Wilhelm Heyne Verlag, München 2001, ISBN 3-453-19095-5, S. 98-133, 295-296

Weblinks[Bearbeiten]