Sextus Aelius Paetus Catus

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Sextus Aelius Paetus Catus war ein römischer republikanischer Politiker und Jurist an der Wende vom 3. zum 2. Jahrhundert v. Chr.[1]

Er gehörte der gens Aelia an und war wohl ein Sohn des 216 v. Chr. in der Schlacht von Cannae gefallenen Pontifex Quintus Aelius Paetus sowie ein jüngerer Bruder des Publius Aelius Paetus (Konsul 201 v. Chr.). 200 v. Chr. war Sextus kurulischer Ädil, 198 v. Chr. Konsul (zusammen mit Titus Quinctius Flamininus), 194 v. Chr. Zensor. Er galt als gebildeter Mensch, berühmter Jurist und Schriftsteller. Mit großer Wahrscheinlichkeit legte er der römischen Öffentlichkeit mit seinen Tripertita (auch: Ius Aelianum genannt) und dreiteilig aufgebaut, erstmals eine literarische Fassung der Zwölftafelgesetze, deren Auslegung durch die Priesterschaft und bereits eine Interpretation durch weltliche Juristen vor,[1] auf die wohl auch die meisten vorliegenden Zitate zurückgehen. Sie war noch zur Zeit des Pomponius[2] zugänglich.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Anmerkungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Jan Dirk Harke: Römisches Recht. Von der klassischen Zeit bis zu den modernen Kodifikationen. Beck, München 2008, ISBN 978-3-406-57405-4 (Grundrisse des Rechts), § 1 Rnr. 9 (S. 9).
  2. Dig.1,2,2,38.