Römische Juristen

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Unter den römischen Juristen (lat. iurisconsulti) versteht man die Vertreter der antiken römischen Rechtswissenschaft, die sich zeitlich vom 4. Jahrhundert v. Chr. bis ins 3. Jahrhundert n. Chr. erstreckt und im 2. Jahrhundert n. Chr. einen Höhepunkt erlebte. Die Werke der römischen Juristen sind uns in wenigen Fällen unmittelbar, größtenteils aber durch Vermittlung einer monumentalen Sammlung aus dem 6. Jahrhundert n. Chr., den Digesten Kaiser Justinians I., überliefert. Die Juristen lassen sich traditionell folgenden Epochen zuweisen:

Vorklassische / republikanische Juristen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Frühklassische Juristen (Augustus bis Domitian)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hochklassische Juristen (Nerva bis Commodus)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Spätklassische Juristen (Severer)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nachklassische Juristen (bis Diokletian)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Spätantike Juristen (Zeitalter der Christianisierung)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Wolfgang Kunkel: Die römischen Juristen. Herkunft und soziale Stellung, 2. Aufl. 1967; Nachdruck Böhlau, Köln 2001, ISBN 3-412-15000-2
  • Detlef Liebs: Hofjuristen der römischen Kaiser bis Justinian, Bayerische Akademie der Wissenschaften, Philosophisch-Historische Klasse, München 2010, C.H. Beck, ISBN 978-3-7696-1654-5
  • Detlef Liebs: Die Jurisprudenz im spätantiken Italien (260–640 n.Chr.) (= Freiburger Rechtsgeschichtliche Abhandlungen. Neue Folge, Band 8). Duncker & Humblot, Berlin 1987, S. 76–129.