Sharp MZ-800

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Sharp MZ-821

Der Sharp MZ-800 war ein Heimcomputer der japanischen Firma Sharp, der im Jahre 1985 auf den Markt kam. Das Gerät erschien in Japan unter der Bezeichnung Sharp MZ 1500.

Technik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der MZ-800 setzte das Konzept der MZ-Reihe fort und war der Nachfolger des MZ-700. Technisch basierte der Rechner auf einem Z80A Prozessor mit 3,55 MHz. Das Gerät war mit 64 KiB RAM ausgestattet, der Speicher konnte aber auf 128 KiB erweitert werden.

Neu für die MZ Serie von Sharp war an dem MZ-800 (und dem MZ80B) die grafische Auflösung von 640 mal 200 Pixeln, was eine erhebliche Verbesserung gegenüber der MZ-700er-Serie bedeutete.

Der MZ-800 ist abwärtskompatibel zum MZ-80 und MZ-700. Im Gegensatz zum MZ-80 (1979) verfügt der MZ-800 nicht über einen eingebauten Monitor und ist dementsprechend flacher. Er war in drei Varianten erhältlich: als Grundmodell (MZ-811), mit eingebauter Datasette (MZ-821) und mit einem zusätzlich integrierten Vierfarbplotter (MZ-831). Anstelle der Datasette konnte ein Quick-Disk-Laufwerk für eine 2,8-Zoll-Diskette mit sequentiellem Zugriff eingebaut werden. Außerdem konnte man ein externes 5,25"-Floppy-Laufwerk anschließen. Für Spiele gab es einen Joystick.

Im Gegensatz zu anderen Heimcomputern enthielt das ROM der Geräte aus der MZ-Serie keine Programmiersprache, sondern nur einen Boot-Monitor mit elementaren Eingabe-Ausgabe-Befehlen. Damit war es möglich, Daten von Kassette oder Diskette einzulesen, einzelne Speicherzellen auszulesen und ihren Inhalt in hexadezimaler Notation zu verändern sowie Daten wieder auf den Massenspeicher zu schreiben. Der Assembler-Quelltext des Monitors war im mitgelieferten Handbuch als Ausdruck enthalten. Sharp bezeichnete dieses Konzept als Clean Computer. Anwendungen oder Programmiersprachen mussten nach dem Einschalten erst von Kassette oder von Diskette eingelesen werden. Mitgeliefert wurden das herstellereigene S-Basic (ein Interpreter) sowie einige Spiele. Es standen aber auch Compiler für Basic sowie für Pascal oder Fortran und zur Arbeit mit Z80-Assembler zur Verfügung. Unter CP/M konnten die damals verbreiteten Office-Anwendungen betrieben werden.

In Deutschland war der Rechner zu einem Verkaufspreis von 1198 DM zu erstehen.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]