Sicherungsring

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Dieser Artikel behandelt den Sicherungsring als Teil im Maschinenbau; zu Sicherungsringen im Bergsport siehe Felshaken.
Maschinenteil mit vier Außen-Sicherungsringen. Die drei messingfarbenen, aufklipsbaren Ringe führen die Handelsbezeichnung E-Ring (siehe auch "Sicherungsscheibe" nach DIN 6799); der vierte Ring kann mit einer speziellen Zange geöffnet werden.
Innen-Sicherungsring

Ein Sicherungsring oder Nutenring, oft noch nach einem Hersteller als Seeger Ring [1] [2] [3] [4] bekannt, ist ein Maschinenelement zur axialen Lagesicherung von Bolzen in Bohrungen oder von Bauteilen, beispielsweise Wälzlagern, auf einer Welle oder Achse.

Dementsprechend gibt es Innen-Sicherungsringe für eine Bohrungsmontage (mit nach innen weisenden Enden) und Außen-Sicherungsringe für eine Wellenmontage (mit nach außen weisenden Enden).

Diese Ringe gehören zu den Normteilen. Die im Maschinenbau anzutreffenden Ringe sind nach DIN 471 für Wellennuten und DIN 472 für Bohrungsnuten genormt.

Im einfachsten Fall wird ein Sicherungsring aus Runddraht gebogen und am Ringstoß zweimal eingewinkelt zum Zusammendrücken des Ringspaltes bei der Montage per Sicherungsringzange. Die nach DIN 471 und DIN 472 genormte Ausführung ist als flacher Ring gestanzt sowie geschliffen und weist zwei Lochungen zur Demontage und Montage mittels einer speziellen Sicherungsringzange auf.

Ein Sicherungsring benötigt zu seiner Positionierung eine Nut. Diese wird zuvor in eine Welle von außen eingestochen, in eine Bohrung von innen einstech-gedreht oder aber gefräst.

Eine Alternative zum Sicherungsring ist der Lamellenring, der ebenfalls für Nuten von Bohrungen und Wellen eingesetzt werden kann. Hier benötigt man für die Montage bzw. Demontage keine Sicherungsringzange.

Sicherungsscheiben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sicherungsscheibe

Sicherungsscheiben werden, wie Wellensicherungsringe, auf Wellen aufgesetzt. Sie sind nach DIN 6799 genormt und für eher kleinere Wellen gedacht (üblich sind Durchmesser von 1,4 mm bis 38 mm). Die Scheiben haben am Innendurchmesser drei Bereiche, in denen sie am Nutgrund aufliegen. Die Sicherungsscheiben werden zur Montage in die Nut der Welle geschoben, ohne dass sie mit der Zange geöffnet werden. Daher haben sie auch nicht die beiden Löcher zum Ansetzen der Sicherungsringzange.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Deutsches Patent- und Markenamt, Registriernummer 601140 Website des Deutschen Patent- und Markenamts. Abgerufen am 12. April 2016.
  2. Deutsches Patent- und Markenamt, Registriernummer 379225 Website des Deutschen Patent- und Markenamts. Abgerufen am 12. April 2016.
  3. WIPO/ROMARIN WIPO international registration number 379225 Website der Weltorganisation für geistiges Eigentum WIPO, Internationale Registriernummer 379225, Abgerufen am 12. April 2016.
  4. Seeger-Orbis, Übersicht Website des Herstellers und Markenrechtsinhabers Seeger-Orbis. Abgerufen am 12. April 2016.