Siebel Si 201

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Siebel Si 201
Si 201
Typ: STOL-Verbindungsflugzeug
Entwurfsland: Deutsches Reich NSDeutsches Reich (NS-Zeit) Deutsches Reich
Hersteller:

Siebel Flugzeugwerke

Erstflug: 1938
Stückzahl: 1

Die Siebel Si 201 war ein Versuchsflugzeug für den Langsamflug der Siebel Flugzeugwerke.

Entwickelt wurde das Flugzeug als Konkurrenzentwurf zur Fieseler Fi 156 und der Messerschmitt Bf 163. Das Flugzeug war ein unkonventioneller Entwurf mit einer viereckig verglasten Kanzel für maximal drei Personen und einem rohrförmigen Leitwerksträger. Die abgestrebten Tragflächen in Hochdeckeranordnung hatten Fowlerklappen und Schlitzflügel, der Motor befand sich darüber in einer Gondel und trieb einen Druckpropeller an. Das Fahrwerk wurde als starres Normalfahrwerk mit Schleifsporn ausgeführt.[1]

Es wurde nur ein Versuchsmuster gefertigt. Nachdem Ernst Udet die Si 201 geflogen hatte, wurde das Projekt zugunsten der Fi 156 eingestellt.[1]

Erwähnenswert ist die weitgehende Übereinstimmung in der konstruktiven Auslegung mit der 1989 zum ersten Mal geflogenen Seabird Seeker.

Technische Daten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kenngröße Daten
Besatzung
Passagiere
Länge 9,5 m
Spannweite 14,0 m
Höhe 3,4 m
Flügelfläche 31,0 m²
Flügelstreckung
Leermasse 1120 kg
max. Startmasse 1440 kg
Höchstgeschwindigkeit 185 km/h
Dienstgipfelhöhe 5500 m
Reichweite 450 km
Triebwerke Argus As 10C, 240 PS

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Siebel Si 201 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Heinz J. Nowarra: Die deutsche Luftrüstung 1933–1945. 1. Auflage. Band 4. Bernard & Graefe, Koblenz 1993, ISBN 3-7637-5464-4, S. 27.