Sieghochwasser 1909

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
„Eisenbahnbrücke in Herchen. Eingestürzt durch das Hochwasser der Sieg am 5. 2. 1909“
Die „Ueberschwemmung der Sieg im Febr. 1909“ stieg auch fast bis zur Siegbrücke zwischen Sankt Augustin und Siegburg.

Das Sieghochwasser 1909 im Februar war das höchste der vielen Hochwasser der Sieg.

Nach einem Bericht der Eitorfer Zeitung wurden in der Gemeinde Herchen sämtliche Brücken, mit Ausnahme der an Haus Dernburg, vom Hochwasser weggerissen. Dies betraf die Brücken in Röcklingen, Herchen, die abgebildete Eisenbahnbrücke und die Brücken in Stromberg.

In Eitorf-Merten wurde ein Pfeiler der Eisenbahnbrücke der Siegstrecke unterspült, so dass sich die Gleise absenkten. In Hennef wurde eine Herde von 600 Schafen vom Wasser eingeschlossen, von denen 150 durch Feuerwehr und mutige Bürger gerettet werden konnten.[1]

In Siegburg stand das Siegwasser nach einer Aufnahme des Fotografen Eduard Dickopf bis auf die Frankfurter Straße (ehemalige B8).[2]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Andrea Korte-Böger: Siegburger Blätter Land unter, Bd. 24
  2. Herbert Weffer: Von Siegburg bis Windeck, der rechtsrheinische Rhein-Sieg-Kreis in alten Ansichtskarten, Bouvier Verlag Bonn, 2002, ISBN 3-416-02996-8