Sil

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Dieser Artikel befasst sich mit dem Fluss in Spanien; weitere Bedeutungen finden sich auch unter SIL.
Sil
Der Sil in Galicien

Der Sil in Galicien

Daten
Lage Kastilien-León, Galicien (Spanien)
Flusssystem Rio Miño
Abfluss über Rio Miño → Atlantik
Quelle Kantabrisches Gebirge
43° 1′ 17″ N, 6° 7′ 17″ W
Quellhöhe ca. 1980 msnm
Mündung Rio Miño bei OurenseKoordinaten: 42° 27′ 14″ N, 7° 43′ 50″ W
42° 27′ 14″ N, 7° 43′ 50″ W
Mündungshöhe ca. 120 msnm
Höhenunterschied ca. 1860 m
Länge 228 km
Einzugsgebiet 7982 km²
Abfluss MQ
100 m³/s
Mittelstädte Ponferrada

Der Sil ist linker Nebenfluss des Miño in Nordwestspanien. Er ist der größte Nebenfluss des Miño. Mit 228 km ist er etwa 20 km länger als der Miño zwischen seiner Quelle und der Mündung des Sil. Der Sil ist auch der wasserreichere der beiden Flüsse. Dies kommt zum Ausdruck im lokalen Ausspruch „el Sil lleva el agua y el Miño la fama“ (deutsch Der Sil liefert das Wasser und der Miño erntet den Ruhm).

Verlauf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Sil entspringt auf einer Höhe von 1980 msnm im Kantabrischen Gebirge am Fuße des Peña Orniz an der Grenze der Regionen Asturien und Kastilien-León. Er wendet sich nach Südwesten und durchfließt den nordwestlichen Teil der Provinz León. Oberhalb von Ponferrada in der Comarca El Bierzo bildet er den Stausee von Barcena. Im weiteren Verlauf erreicht der Fluss den Nordwesten der Provinz Ourense und den Süden der Provinz Lugo, beide zu Galicien gehörend, bevor er bei Os Peares (span. Los Peares) nordöstlich von Ourense in den Miño mündet.

In der Provinz León durchfließt der Sil das Weinbaugebiet Bierzo, entlang des galicischen Flussabschnittes liegen an seinen streckenweise steil aufragenden Ufern die Weinbaugebiete Ribeira Sacra und Valdeorras.

Die wichtigsten Nebenflüsse des Sil sind Casoio, Bibei, Navea, Mao, Soldón, Lor und Cabe.


Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Sil – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien