Skender Kulenović

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Dieser Artikel oder nachfolgende Abschnitt ist nicht hinreichend mit Belegen (beispielsweise Einzelnachweisen) ausgestattet. Die fraglichen Angaben werden daher möglicherweise demnächst entfernt. Bitte hilf der Wikipedia, indem du die Angaben recherchierst und gute Belege einfügst.
Skender Kulenović (1943)

Skender Kulenović (kyrillisch Скендер Куленовић; * 2. September 1910 in Bosanski Petrovac, Österreich-Ungarn, heute Bosnien und Herzegowina; † 25. Januar 1978 in Belgrad, heute Serbien) war ein jugoslawischer Dichter.

Skender besuchte in seiner Geburtsstadt die Grundschule. Seine Familie ist auf einmal in die Armut abgerutscht, wahrscheinlich wegen der „Agrar-Reform“. Deshalb übersiedelte er nach Travnik, dem Geburtsort seiner Mutter. Dort beendete er das Jesuiten-Gymnasium, und schon in der dritten Klasse schrieb er eine Sammlung von Sonetten genannt Ocvale primule („Abgewelkte Primeln“). Nach Abschluss des Gymnasiums studierte er Rechtswissenschaften an der Universität Zagreb und kam in der Stadt mit Kreisen der sozialen Literatur in Kontakt.

Während des Zweiten Weltkrieges nahm er am Kampf gegen die Deutschen und die Ustascha teil. Zu dieser Zeit, wie auch später, wurde er als Mitglied der Kommunistischen Partei Jugoslawiens politisch aktiv.

Sein bekanntestes Gedicht Stojanka majka Knežopoljka (Klagelied der Mutter Stojanka), erzählt von einem Massaker im Kozara-Gebirge, das dort von Deutschen und der Ustascha an Partisanen und Zivilisten verübt wurde.[1]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Jelena Batinić: Women and Yugoslav Partisans: A History of World War II Resistance. Cambridge University Press, 2015, ISBN 978-1-107-09107-8, S. 51 f.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Skender Kulenović – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien