Soma (Zellbiologie)

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Soma als Kurzform zu Zellsoma[1] oder Zytosoma (von griechisch κύτος kýtos ‚Höhlung‘ (für „Zelle“) und σῶμα sṓma ‚Körper‘) bezeichnet den Körper einer Zelle, meist abzüglich ihrer Fortsätze und gelegentlich auch des Kerns. Im Soma findet der Hauptteil des Stoffwechsels statt, weswegen es häufig isoliert betrachtet wird.

Das Soma von Nervenzellen (Neuronen) wird auch als Perikaryon bezeichnet.[1]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Benninghoff: Makroskopische und mikroskopische Anatomie des Menschen, Bd. 3. Nervensystem, Haut und Sinnesorgane. Urban und Schwarzenberg, München 1985, ISBN 3-541-00264-6, S. 8.