Volker Storch

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Volker Storch (* 4. Dezember 1943 in Neumünster, Schleswig-Holstein) ist ein deutscher Zoologe.

Biographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Storch studierte Biologie und Chemie an der Universität Kiel und promovierte dort 1968 mit einer vergleichend-anatomischen Arbeit über Vielborster (Polychaeta) unter der Anleitung von Adolf Remane. 1971 habilitierte er sich mit einer vergleichend-ultrastrukturellen Arbeit über Rezeptoren. Von 1973 bis 1976 wurde er mit der Vertretung einer Professorenstelle in Hamburg betraut; 1978 hatte er eine Gastdozentur auf den Philippinen inne. Von 1979 bis zu seiner Emeritierung 2009 war er ordentlicher Professor an der Universität Heidelberg.[1] Anschließend hatte er weitere Gastdozenturen in Südostasien, sowie Forschungsaufenthalte im Ausland, insbesondere in den USA, Australien und in der Antarktis inne.

Volker Storch ist gemeinsam mit Adolf Remane und Ulrich Welsch Autor einer Reihe von bekannten Sach- und Lehrbüchern, die als Standardwerke des zoologischen Studiums gelten.

Mitgliedschaften und Ehrungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schriften (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • mit Maximilian Renner, Volker Storch und Ulrich Welsch: Kükenthals Leitfaden für das zoologische Praktikum. 20., neubearbeitete Auflage. G. Fischer, Stuttgart/Jena 1991; zuletzt: mit Ulrich Welsch: Kükenthal Zoologisches Praktikum. 26. Auflage. Spektrum Akademischer Verlag, Heidelberg 2009.
  • mit Ulrich Welsch und Michael Wink: Evolutionsbiologie. Springer, Berlin 2001; 3., überarbeitete und aktualisierte Auflage 2013.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Volker Storch zum Seniorprofessor der Ruperto Carola ernannt, Website der Universität Heidelberg, 11. März 2010, abgerufen am 22. September 2013.
  2. [1], Website des Arbeitskreises Evolutionsbiologie, abgerufen am 6. Oktober 2015
  3. Zoologe Volker Storch ist Namensgeber einer neu entdeckten Tierart, Website der Universität Heidelberg, 12. Juni 2013, abgerufen am 22. September 2013.
  4. [2], Website der Universität Greifswald, abgerufen am 6. Oktober 2015
  5. [3], Website der Universität Heidelberg, abgerufen am 6. Oktober 2015