St. Godehard (Amelinghausen)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
St.-Godehard-Kirche

Die Kirche Sankt Godehard ist die katholische Kirche in Sottorf, einer Ortschaft in der Gemeinde Amelinghausen im Landkreis Lüneburg in Niedersachsen. Sie ist die westlichste Kirche im Dekanat Lüneburg und eine Filialkirche der Pfarrgemeinde St. Marien mit Sitz in Lüneburg, im Bistum Hildesheim. Die nach dem heiligen Godehard von Hildesheim benannte Kirche befindet sich im Gärtnerweg 10. Das Einzugsgebiet der Kirche umfasst die Samtgemeinde Amelinghausen und Teile der Samtgemeinden Gellersen und Ilmenau.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nachdem sich in Folge des Zweiten Weltkriegs auch in der seit Einführung der Reformation evangelischen Region um Amelinghausen katholische Flüchtlinge und Heimatvertriebene niedergelassen hatten, wurde in der damals noch selbstständigen Gemeinde Sottorf die St.-Godehard-Kirche erbaut. Am 31. Mai 1962, dem Fest Christi Himmelfahrt, erfolgte ihre Benediktion durch Bischof Heinrich Maria Janssen.

Zeitweise Filialkirche der Pfarrgemeinde St. Maria Assumpta in Egestorf, gehört die Kirche seit dem 1. August 2004[1] zur Pfarrgemeinde St. Marien in Lüneburg. Über einen ortsansässigen Priester verfügte die Kirche nie.

Architektur und Ausstattung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die in knapp 59 Meter Höhe über dem Meeresspiegel gelegene Kirche wurde nach Plänen des Architekten Hans Hübscher aus Wolfsburg erbaut, sie wird durch einen kreuzbekrönten Eingangsturm betreten. Zur Ausstattung der Kirche gehört eine Statue des heiligen Godehard, Fenster stellen Szenen aus seinem Leben dar.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Willi Stoffers: Bistum Hildesheim heute. Hildesheim 1987, ISBN 3-87065-418-X, S. 126–127
  • Archivarbeitskreis Samtgemeinde Amelinghausen: Historischer Ortsrundgang in Amelinghausen. Amelinghausen 2011, S. 27

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bischöfliches Generalvikariat (Hrsg.): Kirchlicher Anzeiger. Nr. 7/2004, Hildesheim 2004, S. 194–196.

Koordinaten: 53° 7′ 54,3″ N, 10° 12′ 46,7″ O