St. Jakob-Arena

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St. Jakob-Arena
St. Jakob-Arena Aussenansicht.jpg
Aussenansicht der St. Jakob-Arena
Daten
Ort Basel, Schweiz
Koordinaten 613572 / 26530647.538347.618879Koordinaten: 47° 32′ 18″ N, 7° 37′ 8″ O; CH1903: 613572 / 265306
Eigentümer Genossenschaft Stadion St. Jakob-Park
Betreiber Basel United AG
Baubeginn 2001
Eröffnung 12. Oktober 2002
Oberfläche Halleneisfeld
Kosten 25 Millionen Franken
Architekt Zwimpfer Partner und Berrel
Kapazität 6.600(davon 4.200 Sitzplätze)
Spielfläche 30 m x 60 m = 1800 m²
Verein(e)

EHC Basel (seit 2002)

Die St. Jakob-Arena ist eine Eissporthalle in Basel und Heimstätte des EHC Basel.

Lage[Bearbeiten]

Die St. Jakob-Arena liegt in der Brüglinger Ebene und ist Teil des Sportzentrum St. Jakob, das auch das grösste Fussballstadion der Schweiz, den St. Jakob-Park, und die St. Jakobshalle beherbergt. Die Arena liegt auf Boden der Gemeinde Münchenstein, befindet sich aber in unmittelbarer Nähe zu Basel. Die Eishalle ist verkehrstechnisch sehr gut angeschlossen: Die Tramlinie 14 der Basler Verkehrs-Betriebe (BVB) verbindet das Areal mit der Innenstadt, die Buslinie 36 mit dem Badischen Bahnhof.

Nutzung[Bearbeiten]

Innenansicht der St. Jakob-Arena

Das Stadion hat ein Fassungsvermögen von 6.600 Zuschauern. Diese Kapazität teilt sich in 4.200 Sitz- sowie 2.400 Stehplätze auf.

Die Arena ist ganzjährig nutzbar und eignet sich für die meisten Eissportarten wie Eishockey, Eiskunstlaufen, Eistanz, Synchroneiskunstlauf, Shorttrack und Eislaufen. Nur während der zweiten Hälfte des Monates Juni und während des gesamten Juli ist die Halle eisfrei.

Ausserdem finden Konzerte, Eisrevues, Eisdiscos und kulturelle Events in der Halle statt.

Geschichte[Bearbeiten]

Seit 1980 gab es in Basel die Idee einer neuen Eishalle. Der Basler Nationalrat Johannes Randegger, der ehememalige Eishockeyspieler Pio Parolini sowie der Basler Regierungsrat Christoph Stutz gründeten 1998 eine private Gruppe mit dem Ziel, das Projekt endlich voranzutreiben. 1999 wurde die Genossenschaft St. Jakob-Arena ins Leben gerufen, die rund 1,2 Millionen Franken in den Bau investierte. Zu den weiteren Investoren zählten der Bund mit zwei Millionen, die Kantone und Gemeinden mit zusammen 8,2 Millionen und die Industriellen Werke Basel mit 4,5 Millionen Schweizer Franken. Das restliche Kapital wurde fremdfinanziert. In der Bauphase 2001-2002 wurden 119.000 m³ verbaut. Mit der Planung und Ausführung waren die Architekten Zwimpfer Partner und Berrel betreut. Beim ersten Eishockeyspiel in der Arena am 12. Oktober 2002 besiegte der EHC Basel den EHC Olten vor ausverkauften Rängen 4:0. 2006 fand die Curling-Europameisterschaft 2006 in Basel in der St. Jakob-Arena statt.

Weblinks[Bearbeiten]