Stahlzeit

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Stahlzeit
Stahlzeit logo.png

Stahlzeit bei einem Auftritt auf dem Werner Rennen 2018
Stahlzeit bei einem Auftritt auf dem Werner Rennen 2018
Allgemeine Informationen
Herkunft Deutschland
Genre(s) Neue Deutsche Härte
Gründung 2005
Website www.stahlzeit.com
Aktuelle Besetzung
Gesang
Helfried „Heli“ Reißenweber
Gitarre
Matthias Sitzmann
Gitarre
Mike Sitzmann (seit 2013)
E-Bass
Samir Elflein (bis 2013, seit 2019)
Schlagzeug
Thomas Buchberger-Voigt
Keyboard, Synthesizer, Klavier
Ron Huber (seit 2017)[1]
Ehemalige Mitglieder
Gitarre
Roland Hagen (bis 2013)
Bora Öksüz (2013–2019)
Keyboard, Synthesizer, Klavier
Thilo Weber (✝2017)[2]

Stahlzeit ist eine 2005 gegründete Tribute-Band. Sänger und Frontmann ist Helfried „Heli“ Reißenweber. Die Band covert ausschließlich Lieder der Berliner NDH-Band Rammstein. Auch Bühnenshow, Pyrotechnik, Kostüme und Bühnendekoration ähneln der von Rammstein. Mit 70 bis 80 Auftritten pro Jahr gilt die Band als erfolgreichste[3] und spektakulärste[4] Rammstein-Tribute-Band Deutschlands.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Offiziell besteht die Band seit Januar 2004. Unter dem Namen Maerzfeld traf sich die Band und spielte Rammstein-Lieder, da Helfried Reißenweber eine optische als auch eine gesangliche Ähnlichkeit zu Till Lindemann attestiert wurde.[3] Seit 2005 tritt sie als Tribute-Band in Erscheinung.

2013 gab es mehrere Änderungen in der Besetzung der Band. Gitarrist Roland Hagen und Bassist Samir Elflein verließen die Band und wurden durch Mike Sitzmann (Gitarre) und Bora Öksüz (E-Bass) ersetzt.

2017 verstarb Keyboarder Thilo Weber.[5] Ende 2017 wurde Ron Huber als neuer Keyboarder vorgestellt.

2019 kehrte Elflein offiziell ans E-Bass zurück, nachdem er Öksüz schon im Jahr 2018 bei Konzerten vertrat.

Stil[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Helfried „Heli“ Reißenweber auf dem G.O.N.D. 2018

Die Bühnenshow von Stahlzeit ist der von Rammstein angelehnt: Bei Benzin werden meterhohe Flammen bis kurz unter die Decke geschossen und bengalische Feuer lassen die Bühne rot erleuchten. Zum Lied Haifisch setzte sich Keyboarder Thilo Weber in ein Schlauchboot und ließ sich von den Zuschauern durch den Saal befördern.[6] Bei dem Lied Mein Teil jagt Reißenweber, in einem Metzgeroutfit gekleidet, Keyboarder Weber quer über die Bühne. Das Mikrofon ist dafür zusätzlich mit einem Messer ausgestattet. Gegen Ende des Liedes landet Weber in einem großen Topf und es wird, wie es auch bei Rammstein üblich ist, mit einem Flammenwerfer auf den Topf geschossen.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Stahlzeit – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Facebook.de: Vorstellung (Fan-Blog) (abgerufen am 22. Oktober 2017)
  2. Facebook: Meldung der Band (abgerufen am 2. Oktober 2017)
  3. a b Baden Online: Interview mit Sänger Heli Reißenweber: Rammstein-Tribute-Band Stahlzeit will mehr als nur covern, 28. Dezember 2017, abgerufen am 14. Januar 2018.
  4. Focus: STAHLZEIT - Die spektakulärste Rammstein Tribute Show mit Stahlzeit in Rostock, 8. Januar 2018, abgerufen am 14. Januar 2018.
  5. metal.de: STAHLZEIT-Keyboarder Thilo Weber verstorben (abgerufen am 2. Oktober 2017)
  6. Augsburger Allgemeine: „Stahlzeit“ rockt die Glötter Sporthalle - Ausverkaufte Veranstaltung mit der Rammstein-Tributeband, abgerufen am 30. Dezember 2011.