Staubkind

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Staubkind
Staubkind auf dem Hexentanz Festival 2015
Staubkind auf dem Hexentanz Festival 2015
Allgemeine Informationen
Genre(s) Dark Rock (Bis 2009)
Pop-Rock, Deutschrock
Gründung 2004
Website www.staubkind.de
Aktuelle Besetzung
Sven Louis Manke
Friedemann „Friedel“ Mäthger
Sebastian „Bassty“ Scheibe
Henrik Böhl
Gitarre
Daniel Lindenblatt (seit 2015)
Ehemalige Mitglieder
Gitarre
Rico Meerheim (2004–2012)
Gitarre
Martin Ukrasvan (2012–2014)
Gitarre
Dirk Lüthge (2014)

Staubkind ist eine 2004 gegründete Berliner Pop-Rock-Band.

Bandgeschichte[Bearbeiten]

Der aus Dresden stammende Sänger und Gitarrist Louis Manke (Gesang) gründete das Projekt Staubkind 2004.[1] Im gleichen Jahr erschienen die erste Single Keine Sonne und das Debüt-Album Traumfänger bei dem Berliner Independent-Label Fear Section, des Sängers und Musikers Chris Pohl.[2] Am 31. Januar 2004 trat die Gruppe das erste mal offiziell auf. Am 3. April 2004 spielte die Band ihren ersten Auftritt im Vorprogramm der Gruppe Unheilig im Sommercasino in Basel. Ihren ersten, großen Festival-Auftritt hatte die Band beim 13. Wave-Gotik-Treffen in Leipzig. Im Herbst 2004 schloss sich eine eigene Tournee in Deutschland an, welche bis ins Jahr 2005 reichte.[3] Am 31. Januar 2005 wurde das Debüt Traumfänger mit Remixen und dem neuen Bonus-Track Viel Mehr wiederveröffentlicht. Zu dem neuen Lied Viel Mehr wurde das erste Musik-Video von Staubkind gedreht. Am 01. Oktober 2005 veröffentlichte Staubkind 3 neue Songs und 2 Live aufgenommene Stücke als EP unter dem Titel Ausgebrannt. [2] In den Jahren 2005 und 2006 tourte die Gruppe live durch Deutschland und trat erneut beim Wave-Gotik-Treffen in Leipzig, sowie beim M’era Luna Festival in Hildesheim, auf.[3] Im Oktober 2007 erschien das zweite Album Zu Weit. Mit diesem Album ging die Band für zwei weitere Jahre bis 2009 auf Deutschlandtour, inklusive weiterer Auftritte auf dem Wave-Gotik-Treffen. Unterdessen wurden Staubkind für die Konzertreihe Unheilig & Friends von Unheilig eingeladen. Weitere Tourneen folgten in den darauffolgenden Jahren.[3]

Louis Manke wechselte 2012 den Vertragspartner der Band und unterzeichnete beim Label Out of Line. Dort erschienen am 24. Februar und am 15. Juni 2012 die Singles Kannst du mich seh’n und So nah bei mir.[2] Zu beiden Vorabsingles erschienen Musikvideos. Am 29. Juni 2012 folgte das dritte selbstbetitelte Album, das in Zusammenarbeit mit dem Unheilig-Produzenten Henning Verlage in den Principal Studios in Senden entstanden ist. Das Album erreichte Platz 37 der Deutschen Album-Charts, hielt sich dort 9 Wochen und stieg ebenfalls in die Album-Charts in Österreich (Platz 57) und in der Schweiz (Platz 87) ein. Im Sommer 2012 spielten Staubkind im Vorprogramm der Lichter der Stadt Tour der Gruppe Unheilig. Im Herbst 2012 schloss sich eine eigenständige Tour durch Deutschland an. Außerdem spielten Staubkind im November mit klassischem Orchester im Gewandhaus Leipzig.[1][3] Ende des Jahres 2012 erschien die dritte Single-Auskopplung Nur ein Tag / Unendlich sein, welche unter anderem 3 Live-Aufnahmen des Auftritts in der Wuhlheide Berlin enthielt.[2] Im August 2012 verließ Gitarrist Rico Meerheim die Band und wurde durch Martin Ukrasvan ersetzt. Im Frühjahr 2013 spielten Staubkind erneut als Vorgruppe für Unheilig auf der Fortsetzung der Lichter der Stadt Tour – Letzter Halt.[3] Im April 2013 startete die Band eine Akustik-Tour. Hier wurde das Akustik-Live-Album Wo wir zu Hause sind aufgenommen, welches im August des gleichen Jahres veröffentlicht wurde und auf Platz 33 der Deutschen Album-Charts einstieg.[2]

Staubkind spielten im Sommer 2013 unter anderem auf dem MDR-Benefiz-Festival Gemeinsam gegen die Flut in Ferropolis, sowie erneut beim M’era Luna Festival.[3] Im Frühjahr 2014 verließ Gitarrist Martin Ukrasvan die Band und wurde durch Dirk Lüthge ersetzt. Am 18. Juli 2014 erschien das vierte Album Alles was ich bin mit der digitalen Vorab-Single Wunder, zu welcher ebenfalls ein Musik-Video erschien.[1][2] Das Album erreichte mit Platz 8 den bisher höchsten Chart-Einstieg der Band in den Deutschen Album-Charts. Im Sommer 2014 unterstützte die Gruppe erneut Unheilig auf deren Alles hat seine Zeit – Tour. Anschließend folgte eine eigene Tournee und die zweite Single-Auskopplung Was für immer bleibt, sowie ein dazugehöriges Musik-Video.[1][3] Im November 2014 trat die Band in der RTL-Serie Gute Zeiten, schlechte Zeiten auf. Im Frühjahr 2015 wurde die Tour Alles was ich bin fortgesetzt.[3] Inzwischen hatte Dirk Lüthge die Band wieder verlassen und wurde von Daniel Lindenblatt als Gitarrist ersetzt. Im Sommer des Jahres spielten Staubkind auf der REWE-Family-Tour. Die Band startete im September ihre Konzertreihe Wo wir zu Hause sind und spielte in Akustik-Besetzung in Nürnberg, im Planetarium Jena und in der Christuskirche in Bochum.[1][3]

Stil[Bearbeiten]

Das Frühwerk der Gruppe wird dem Dark Rock zugerechnet. Die ersten Veröffentlichungen der Gruppe wurden zumeist mit Genreinterpreten wie Zeraphine und den Dreadful Shadows verglichen.[4] Mit dem Wechsel zu Out of Line änderte die Gruppe auch die musikalische Ausrichtung. Neueren Veröffentlichungen wurde eine, vermeintlich an Unheilig orientierte, Stilveränderung hin zum Pop-Rock, mit einer Tendenz zum modernen Schlager, attestiert.[5]

Diskografie[Bearbeiten]

Staubkind 2013
Chartplatzierungen
Erklärung der Daten
Alben[6]
Staubkind
  DE 37 13.07.2012 (9 Wo.)
  AT 57 07.09.2012 (1 Wo.)
  CH 87 17.03.2013 (1 Wo.)
Wo wir zu Hause sind
  DE 33 16.08.2013 (… Wo.)
Alles was ich bin
  DE 8 01.08.2014 (… Wo.)
Alben
  • 2004: Traumfänger (Fear Section)
  • 2005: Traumfänger (Fear Section, Re-Release)
  • 2007: Zu Weit (Fear Section)
  • 2012: Staubkind (Out of Line)
  • 2013: Wo wir zu Hause sind: Akustik Tour – Live (Out of Line)
  • 2014: Alles was ich bin (Out of Line)
Kompilationen
  • 2012: Fang Dir Deine Träume (Out of Line)
EPs
  • 2005: Ausgebrannt (Fear Section)
Singles
  • 2004: Keine Sonne (Fear Section)
  • 2012: Kannst du mich seh’n (Out of Line)
  • 2012: So nah bei mir (Out of Line)
  • 2012: Nur ein Tag / Unendlich sein (Out of Line)
Digitale Singles
  • 2014: Wunder (Out of Line)
  • 2014: Was für immer bleibt (Out of Line)
Musik-Videos
  • 2005: Viel mehr
  • 2012: Kannst du mich seh’n
  • 2012: So nah bei mir
  • 2012: Nur ein Tag
  • 2014: Wunder
  • 2014: Was für immer bleibt

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Staubkind – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Quellen[Bearbeiten]

  1. a b c d e Biografie. Staubkind, abgerufen am 12. Januar 2016.
  2. a b c d e f Diskografie. Staubkind, abgerufen am 12. Januar 2016.
  3. a b c d e f g h i Termine. Staubkind, abgerufen am 12. Januar 2016.
  4. Volker: Staubkind – Zu weit. Metalsphere, abgerufen am 12. Januar 2016.
  5. Stefanie Thomas: Staubkind: Unheilig als Vorbild. t-online, abgerufen am 12. Januar 2016.
  6. Chartquellen: Quelle 1 / Quelle 2