Stefan Donner

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Stefan Donner (* 1987 in Mistelbach) ist ein österreichischer Organist, Pianist und Musikpädagoge.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stefan Donner studierte Orgel bei Peter Planyavsky und Martin Haselböck, Klavier bei Antoinette Van Zabner und Stephan Möller sowie Dirigieren an der Universität für Musik Wien. Außerdem begann er im Jahr 2011 ein Masterstudium Orgel bei Jacques van Oortmerssen am Amsterdamer Konservatorium, das er im Jahr 2013 mit dem Master of Music beendete. Es folgte ein einjähriger Studienaufenthalt an der Eastman School of Music in Rochester (USA), wo er im Rahmen eines Fulbright Stipendiums Orgel und Cembalo bei Edoardo Bellotti studierte. Weitere Anregungen erhielt er u. a. auf Meisterkursen bei Hans Davidsson, Joris Verdin und Olivier Latry.

Es folgten mehrere Preise bei internationalen Orgelwettbewerben (darunter der 1. Preis beim „Franz-Schmidt-Orgelwettbewerb 2010“ und der 3. Preis bei „Dublin International Organ Competition 2011“).

Neben Radio- und Fernsehaufnahmen dokumentieren die CD-Einspielungen an der Orgel der Kirche St. Salvator am Wienerfeld sowie an der Buckow-Orgel der Musikinstrumentensammlung des Technischen Museums Wien seine künstlerische Arbeit. Konzertengagements als Organist und Pianist (darunter auch in kammermusikalischer Besetzung) führten ihn in nahezu alle europäischen Länder, in die Türkei, nach Israel, in die USA und nach Australien.[1][2] Als Solist gastierte er auch bei Festivals (Berliner Orgelpower 2012,[3] Terra Sancta Organ Festival 2016,[4] Kremnica Castle Organ Festival 2017 und Tallinn Organ Festival 2017). Im Oktober 2017 wurde er eingeladen, an der Krakauer Władysław Żeleński Musikschule eine Meisterklasse über J. S. Bachs Orgel-Triosonaten zu halten.

Auszeichnungen und Preise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1. Preis beim Daniel-Herz Orgelwettbewerb Brixen, 2008[5]
  • 3. Preis beim internationalen August-Humer Wettbewerb in Altenfelden 2010
  • 1. Preis beim internationalen Franz-Schmidt-Orgelwettbewerb Kitzbühel 2010[6]
  • 3. Preis bei Dublin International Organ Competition 2011
  • Fulbright-Stipendium für 2014/15
  • Stipendium der Tokyo Foundation 2015

Diskographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2004: Stefan Donner, Orgel
  • 2014: Orgelromantik im Technischen Museum Wien
  • 2018: Österreichische Orgelmusik des 20. Jahrhunderts an der Rieger-Orgel der Schlosskapelle Schönbrunn

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Concert: Stefan Donner. Abgerufen am 4. Dezember 2018 (amerikanisches Englisch).
  2. Concert Stefan Donner. Abgerufen am 4. Dezember 2018.
  3. Berliner Orgelpower. Abgerufen am 4. Dezember 2018.
  4. Terra Sancta Organ Festival. (PDF) Abgerufen am 4. Dezember 2018.
  5. Daniel-Herz Orgelwettbewerb Archiv. Abgerufen am 4. Dezember 2018.
  6. Franz-Schmidt-Orgelwettbewerb. Abgerufen am 4. Dezember 2018.