Stefanie Gerhold

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Stefanie Gerhold (* 1967 in München) ist eine deutsche literarische Übersetzerin.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stefanie Gerhold studierte Romanistik in München. Seit 1997 ist sie als freiberufliche Übersetzerin und Autorin tätig.

Stefanie Gerhold übersetzt literarische Texte spanischer und lateinamerikanischer Autoren; bekannt geworden ist sie vor allem durch ihre Übertragungen der Werke von Max Aub, Elsa Osorio, Antonio Skármeta und Jordi Galceran ins Deutsche.

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1997: "Übersetzerpreis der Spanischen Botschaft" in der Kategorie Angehende Übersetzer , für die Übertragung von Gustavo Martín Garzo, Der kleine Erbe
  • 2003: "Übersetzerpreis der Spanischen Botschaft" in der Kategorie Erfahrene Übersetzer, für die Übertragung von Max Aubs "Bittere Mandeln" (mit Albrecht Buschmann)

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Übersetzungen Prosa
  • Max Aub: Am Ende der Flucht, Frankfurt am Main 2002 (übersetzt zusammen mit Albrecht Buschmann)
  • Max Aub: Bittere Mandeln, Frankfurt am Main 2003 (übersetzt zusammen mit Albrecht Buschmann)
  • Max Aub: Blutiges Spiel, Frankfurt am Main 2000 (übersetzt zusammen mit Albrecht Buschmann)
  • Max Aub: Nichts geht mehr, Frankfurt am Main 1999 (übersetzt zusammen mit Albrecht Buschmann)
  • Max Aub: Die Stunde des Verrats, Frankfurt am Main 2001 (übersetzt zusammen mit Albrecht Buschmann)
  • Max Aub: Theater der Hoffnung, Frankfurt am Main 1999 (übersetzt zusammen mit Albrecht Buschmann)
  • Elia Barceló: Das Geheimnis des Goldschmieds, München [u. a.] 2004
  • Elia Barceló: Das Rätsel der Masken, München [u. a.] 2006
  • Elia Barceló: Das schwarze Brautkleid, München [u. a.] 2011
  • Elia Barceló: Die Stimmen der Vergangenheit, München [u. a.] 2008
  • Marcelo Birmajer: Das argentinische Trio, München 2004
  • Marcelo Birmajer: Geschichten von verheirateten Männern, München [u. a.] 2002
  • Francisco Casavella: Der Tag des Watussi, Köln 2004
  • Francisco Casavella: Verwegene Spiele, Frankfurt am Main 2007
  • Horacio Castellanos Moya: Aragóns Abgang, Zürich 2005
  • Horacio Castellanos Moya: Der schwarze Palast, Frankfurt, M. 2010
  • Santiago Gamboa: Die Blender, Berlin 2005
  • Santiago Gamboa: Das glückliche Leben des jungen Esteban, Berlin 2002
  • Santiago Gamboa: Verlieren ist eine Frage der Methode, Berlin 2000
  • Antonio Gómez Rufo: Die Klagen von Henan, Berlin 1998
  • Almudena Grandes: Die wechselnden Winde, Reinbek bei Hamburg 2003 (übersetzt zusammen mit Sabine Giersberg und Petra Strien)
  • Manuel de Lope: Fremdes Blut, Stuttgart 2003
  • Gustavo Martín Garzo: Der kleine Erbe, Köln 1999
  • Elsa Osorio: Die Capitana, Berlin 2011
  • Elsa Osorio: Im Himmel Tango, Frankfurt am Main 2007
  • Elsa Osorio: Sackgasse mit Ausgang, Berlin 2010
  • Ramiro Pinilla: Der Feigenbaum, München 2008
  • Ramiro Pinilla: Nur ein Toter mehr, München 2012
  • Luis Rafael Sánchez: First Dog, Berlin 2011
  • Antonio Skármeta: Mein Vater aus Paris, München 2011
  • Antonio Skármeta: Die Tage des Regenbogens, München 2012
  • mit Burkhard Richter, Francisco del Rio: Szczesny, "Fiesta". Ein Fest für die Augen. Gustav-Lübcke-Museum, Hamm 2003 ISBN 3980888118
  • Manuel Vázquez Montalbán: Unmoralische Rezepte, München [u. a.] 2001 (übersetzt zusammen mit Albrecht Buschmann)
  • Manuel Vicent: Die Bildersammlerin, München 2002
Übersetzungen Theater
Eigene Werke

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]