Stephan Wahle

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Stephan Wahle (* 1974) ist ein deutscher römisch-katholischer Theologe.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Er studierte von 1995 bis 2002 katholische Theologie und Philosophie an der Universität Bonn (Diplom in Katholischer Theologie, 1. Staatsexamen für die Fächer Katholische Religionslehre und Philosophie (SEK 1 + 2)). Von 2001 bis 2002 war er wissenschaftliche Hilfskraft am Seminar für Liturgiewissenschaft der Katholisch-Theologischen Fakultät in Bonn bei Albert Gerhards. Von 2002 bis 2003 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Sonderforschungsbereich 534 "Judentum – Christentum. Konstituierung und Differenzierung in Antike und Gegenwart" und Mitarbeiter am Teilprojekt "Christliche Liturgie im Differenzierungsprozess von Judentum und Christentum". Von 2004 bis 2006 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Seminar für Liturgiewissenschaft der Universität Bonn. Nach der Promotion 2005 zum Dr. theol. an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Bonn mit dem Prädikat "summa cum laude" und der Auszeichnung der Dissertation mit dem Promotionspreis "Religion und Ethik" des Interdisziplinären Forums Religion (IFR) der Universität Erfurt hatte er von 2005 bis 2006 einen Lehrauftrag an der Universität Siegen. Von 2006 bis 2013 war er akademischer Rat am Lehrstuhl für Dogmatik und Liturgiewissenschaft an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. Von 2009 bis 2010 machte er eine zertifizierte hochschuldidaktische Weiterbildung für Habilitanden und Doktoranden der Katholischen Theologie: "Theologie lehren lernen" (Fakultätentag / DBK). Seit 2013 ist er akademischer Oberrat am Lehrstuhl für Dogmatik und Liturgiewissenschaft an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. Nach der Habilitation 2014 zum Dr. theol. habil., Verleihung der Lehrbefugnis für das Fachgebiet Liturgiewissenschaft, Ernennung zum Privatdozent und der Auszeichnung 2016 der Habilitationsschrift „Das Fest der Menschwerdung. Weihnachten in Glaube, Kultur und Gesellschaft“ mit dem Balthasar-Fischer-Preis 2016 durch das Deutsche Liturgische Institut leitet er seit 2016 die Arbeitsstelle Liturgie, Musik und Kultur am Lehrstuhl für Dogmatik und Liturgiewissenschaft an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. 2017 wurde er zum außerplanmäßigen Professor der Albert-Ludwigs-Universität in Freiburg ernannt. Im Wintersemester 2018/2019 und Sommersemester 2019 vertrat er die Professur für Liturgiewissenschaften an der Universität Tübingen.

Publikationen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Gottes-Gedenken. Untersuchungen zum anamnetischen Gehalt christlicher und jüdischer Liturgie. Tyrolia, Innsbruck 2006.
  • Helmut Hoping, Benedikt Kranemann und Norbert Weidinger: Heil erfahren in den Sakramenten. Herder, Freiburg-Basel-Wien 2009.
  • Zum neuen Leben geboren. Die Feier des Christwerdens und der Versöhnung. Deutsches Liturgisches Institut, Trier 2012.
  • Das Fest der Menschwerdung. Weihnachten in Glaube, Kultur und Gesellschaft. Herder, Freiburg-Basel-Wien 2015.
  • Die stillste Nacht. Das Fest der Geburt Jesu von den Anfängen bis heute. Herder, Freiburg-Basel-Wien 2018.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]