Strukturchemie

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Die Strukturchemie ist ein Teilgebiet der Chemie und befasst sich mit räumlichen Strukturen in Molekülen und Festkörpern.

Eine Hauptaufgabe ist die Ableitung allgemeiner Regeln, auf welche Art die chemischen und physikalischen Eigenschaften der Konstituenten die entstehenden Strukturen bestimmen (beispielsweise der Zusammenhang zwischen der Elektronenkonfiguration der Kristallbausteine und der Symmetrie des resultierenden Kristallgitters). Ein weiteres Aufgabenfeld ist die Formulierung allgemeiner Gesetzmäßigkeiten für Struktur-Eigenschafts-Beziehungen.

Zur Strukturaufklärung[1] dienen Beugungsmethoden, darunter kristallographische Methoden (Röntgenbeugung, Elektronenbeugung, Neutronenbeugung) und die Beugung an Gasen (Elektronenbeugung), sowie Methoden der Molekül- (insbesondere Mikrowellenspektroskopie) und Festkörperspektroskopie. Zu unterscheiden sind dabei Methoden, die lediglich die Verknüpfung von Atomen (Konstitution) wiedergeben können und solche, die dreidimensionale Strukturinformation ergeben (Bindungslängen, Winkel, Torsionswinkel, Atom-Koordinaten).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. David W. H. Rankin, Norbert W. Mitzel, Carole A. Morrison: Structural Methods in Molecular Inorganic Chemistry. John Wiley & Sons, Chichester 2013, ISBN 978-0-470-97278-6.